Zirkusprojekt Akrobaten und Jongleure in Elisabethfehn

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 05.06.2026 06:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Mädchen und Jungen der Grundschule Elisabethfehn-West zeigen ihr artistisches Können und freuen sich auf das Circus-Projekt Renz und auf die Gala-Show. Foto: Hans Passmann
Die Mädchen und Jungen der Grundschule Elisabethfehn-West zeigen ihr artistisches Können und freuen sich auf das Circus-Projekt Renz und auf die Gala-Show. Foto: Hans Passmann
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An diesem Freitag, 5. Juni, verwandeln sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Elisabethfehn-West in Zirkusartisten. Mit dem Projektzirkus Renz haben die Kinder dafür geprobt und trainiert.

Elisabethfehn - Lautstark hallt das „Ja“ durch das Zelt auf Melina Igens Frage. Sie ist Artistin, Taubenflüsterin und seit über zehn Jahren Trainerin bei Zirkusprojekten in ganz Deutschland. Die Mädchen und Jungen der Grundschule Elisabethfehn-West warten auf die Zuteilung in ihre Gruppe.

„Manege frei!“ heißt es am Freitag in Elisabethfehn. Foto: Hans Passmann
„Manege frei!“ heißt es am Freitag in Elisabethfehn. Foto: Hans Passmann

Wenige Minuten später sind sie Seiltänzer, Akrobaten, Clowns, Zauberer, Jongleure. Zumindest in Ausbildung. Denn es heißt üben, üben, üben. Zwei Zeitstunden ihres Unterrichtstages sind seit Wochenbeginn dem Zirkusprojekt an der Schule vorbehalten.

Vorstellung am Freitag, 5. Juni

Gemeinsam mit dem Team des Projekt-Circus Renz aus Mainz wird trainiert. Mit Begeisterung und Fleiß üben die Kinder ihre Kunststücke und entwickeln beeindruckende Fähigkeiten. Neue Bewegungsabläufe und Fähigkeiten werden eingeübt, die ungewohnte Haltung an mancher Stelle muss möglichst in Fleisch und Blut übergegangen sein, wenn sich am Freitag, 5. Juni um 17 Uhr der Vorhang zur großen Gala-Show öffnet.

Auch im Freien vor dem Zirkuszelt wurde trainiert. Foto: Hans Passmann
Auch im Freien vor dem Zirkuszelt wurde trainiert. Foto: Hans Passmann

Eine halbe Stunde vorher öffnet die Zirkuskasse, an der man Karten für die Aufführung erwerben kann. Neben Eltern und Großeltern sind alle willkommen, die Spaß an atemberaubender Akrobatik, verblüffenden Zaubertricks und anmutigen Darbietungen auf dem Seil und mit dem Tuch haben.

Zirkuszelt auf Viktoria-Sportplatz

Die lockere, zugewandte Art der Artisten begeistere die Kinder, die sich bei der Auftaktveranstaltung ausprobieren konnten. So konnten sie testen, ob sie lieber als Akrobat, Seiltänzer, Zauberer, Jongleur oder Luftartist agieren wollten. Täglich wurde im Zelt, auf dem Sportplatz des Sportvereins Viktoria Elisabethfehn an der Schleusenstraße unter Anleitung geübt.

Konzentriert probt Melina Igen mit den Kindern der Grundschule Elisabethfehn-West für die große Zirkus-Gala am Freitag. Foto: Hans Passmann
Konzentriert probt Melina Igen mit den Kindern der Grundschule Elisabethfehn-West für die große Zirkus-Gala am Freitag. Foto: Hans Passmann

„Das macht richtig Spaß“, sagt der achtjährige Henri. Es wird den Besuchern der Gala-Show Seilakrobatik präsentieren. Die neunjährige Isabell wagt sich auf das Trapez, und Mara aus der ersten Klasse verkörpert einen Engel. Viertklässlerin Marlen muss feststellen, dass Seiltanz gar nicht so einfach ist. Sie alle haben schon ein wenig Lampenfieber.

Lampenfieber gehört zum Stundenplan

„Die Manege wird zum Klassenzimmer und das Lampenfieber gehört zum Stundenplan“, sagt Anita Lucassen vom Förderkreis der Schule , die sich freut, dass der Projekt-Circus Renz diese Aktion möglich gemacht hat. Der Förderkreis unterstützt das Circus-Projekt finanziell. Und wie alle an der Schule hofft auch Lucassen auf volle Ränge im Zelt am Freitagnachmittag.

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