Saterland  Feuerwehr-Ersthelfer trainieren Notfälle

| 05.05.2026 17:40 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Freuten sich über eine gelungene Veranstaltung (von links): Leiter First-Responder-Gruppe Matthias Blanke, Marcel Apelganz (DRK), Christian Reens (DRK), Kreisfeuerwehrärztin Almut Opolka, stellvertretende Gruppenführerin First- Responder Andrea Janssen und Chefarzt der Orthopädie in Friesoythe, Rexford Ohene Adu. Foto: Thomas Giehl/Feuerwehr Saterland
Freuten sich über eine gelungene Veranstaltung (von links): Leiter First-Responder-Gruppe Matthias Blanke, Marcel Apelganz (DRK), Christian Reens (DRK), Kreisfeuerwehrärztin Almut Opolka, stellvertretende Gruppenführerin First- Responder Andrea Janssen und Chefarzt der Orthopädie in Friesoythe, Rexford Ohene Adu. Foto: Thomas Giehl/Feuerwehr Saterland
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Rund 70 Teilnehmer haben beim 12. First-Responder-Symposium im Feuerwehrhaus Scharrel aktuelle Notfallthemen vertieft. Darum ging es in den Workshops.

Scharrel - Rund 70 Gäste haben am 12. First-Responder-Symposium im Feuerwehrhaus Scharrel teilgenommen. Begrüßt wurden sie von Matthias Blanke, Leiter der First-Responder-Teams Scharrel. Das teilte Gemeindepressewart Thomas Giehl von der Freiwilligen Feuerwehr Saterland mit.

First Responder sind medizinisch geschulte Ersthelfer der Feuerwehr. Im Vortragsprogramm ging es um aktuelle Themen aus der Notfallmedizin: Rexford Ohene Adu, Chefarzt der Orthopädie am St.-Marien-Hospital Friesoythe, berichtete praxisnah aus der Unfallchirurgie – von Schulter- und Wirbelsäulenverletzungen bis zu Operationen an Schulter, Knie und Hüfte. Er betonte dabei die Bedeutung einer schnellen Versorgung bereits vor dem Kliniktransport.

Dr. Achim Gutersohn, Chefarzt der Kardiologie (u.a. St.-Josef-Hospital Cloppenburg), sprach über kardiologische Notfälle. Schwerpunkt war der plötzliche Herztod – in vielen Fällen sei eine frühe Defibrillation entscheidend.

Christian Reens, Notfallsanitäter und Praxisanleiter, stellte die neuen Guidelines 2025 vor und erklärte, was sich in der Notfallversorgung in der Praxis ändert.

Christian Reens demonstriert den Einsatz des CombiCarriers. Foto: Thomas Giehl/Feuerwehr Saterland
Christian Reens demonstriert den Einsatz des CombiCarriers. Foto: Thomas Giehl/Feuerwehr Saterland

Marcel Apelganz (DRK) informierte außerdem über den Weg zum Notfallsanitäter und den Ablauf der Ausbildung. Die wissenschaftliche Leitung hatte Kreisfeuerwehrärztin Almut Opolka.

Workshops nach der Pause

Nach der Mittagspause standen Workshops im Mittelpunkt. Geübt wurden unter anderem die patientenschonende Rettung mit dem CombiCarrier, Atemwegsmanagement mit der i-gel-Maske sowie Unterstützungsmöglichkeiten für den Rettungsdienst – auch an Übungspuppen für Erwachsene und Kinder.

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