Fußball Bayern-Chef betont Königsklassen-Strahlkraft: Jackpot winkt

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Von dpa
| 05.05.2026 08:55 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Jan-Christian Dreesen erklärt die Bedeutung von Kracherspielen gegen Real Madrid oder Paris Saint-Germain. (Archivbild) Foto: Jens Niering
Jan-Christian Dreesen erklärt die Bedeutung von Kracherspielen gegen Real Madrid oder Paris Saint-Germain. (Archivbild) Foto: Jens Niering
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Das Ziel ist klar: Der FC Bayern will gegen Paris Saint-Germain ins Finale. Die Champions League hat für den deutschen Rekordmeister eine immense Bedeutung - auch wirtschaftlich.

Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen hat vor dem Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain die internationale Strahlkraft der ganz großen Champions-League-Partien für den deutschen Fußball-Meister betont. „Das Rückspiel im Viertelfinale gegen Real Madrid haben angeblich fast eine Milliarde Menschen weltweit verfolgt“, sagte Vorstandschef Dreesen auf der Internetseite des FC Bayern. „Das Hinspiel gegen Paris hat alle Streaming-Rekorde gebrochen“, ergänzte der 58-Jährige mit Blick auf das Neun-Tore-Spektakel beim 4:5 vor einer Woche. 

Gegen Titelverteidiger PSG geht es für den FC Bayern an diesem Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Münchner Allianz Arena nicht nur um den ersten Einzug in das Endspiel seit dem letzten Königsklassen-Triumph 2020, sondern zugleich um weltweite Aufmerksamkeit und die Aussicht auf den 25-Millionen-Euro-Jackpot am 30. Mai in Budapest. 

Neue Dimension beim globalen Interesse am FC Bayern 

„Durch die Spiele gegen Real und Paris haben wir über fünf Millionen neue Follower auf Social Media gewonnen. Wenn dann sogar auch in den USA und in großen internationalen Medien so intensiv über den FC Bayern gesprochen wird, zeigt das: Das globale Interesse am FC Bayern hat eine neue Dimension erreicht“, erklärte Dreesen: „Das ist wichtig für unsere Fans, aber natürlich auch für unsere Partner und Sponsoren.“ 

Über 150 Millionen Euro an Einnahmen

Die Champions League spielt als alljährliche Goldgrube eine Schlüsselrolle, um sich auch in Zukunft einen teuren und in Europa wettbewerbsfähigen Kader leisten zu können. „Wir sind nicht naiv: Es wird immer schwerer, sich vor allem gegenüber der Premier League und ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten zu behaupten“, bestätigte Dreesen.

In Europas Königsklasse dürfte der Bundesliga-Krösus in dieser Saison inklusive der Ticket-Einnahmen aus insgesamt sieben Heimspielen über 150 Millionen Euro erlösen. Alleine die Zahlungen aus dem UEFA-Prämientopf beliefen sich bereits vor dem Halbfinale auf 83,445 Millionen Euro an Startgeldern und Erfolgshonoraren. Dazu kommt noch die sogenannte Wertprämie von rund 40 Millionen Euro.

Sollten die Bayern gegen Paris weiterkommen, würde die Kasse noch einmal klingeln. Beim Endspiel gibt es die Höchstprämie von 25 Millionen Euro für den Sieger. 18,5 Millionen Euro bekommt der Verlierer.

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