Werk in Brandenburg Heidelberger Druck steigt in Drohnenabwehr ein

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Von dpa
| 14.04.2026 05:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen steigt mit einem Joint Venture in die Drohnenabwehr ein. Das Vorhaben wird am Standort in Brandenburg an der Havel umgesetzt. (Symbolbild) Foto: Uwe Anspach
Das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen steigt mit einem Joint Venture in die Drohnenabwehr ein. Das Vorhaben wird am Standort in Brandenburg an der Havel umgesetzt. (Symbolbild) Foto: Uwe Anspach
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Das für Druckmaschinen bekannte Unternehmen baut in Brandenburg ein Zentrum für Drohnenabwehr auf. Zuletzt häuften sich Drohnensichtungen an Flughäfen und Kasernen in Deutschland.

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg steigt in das Geschäft mit Drohnenabwehrsystemen zum Schutz kritischer Infrastruktur ein. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will sich am Nachmittag über das Vorhaben am Standort Brandenburg an der Havel informieren. 

Es handelt sich um ein neues Gemeinschaftsunternehmen einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG mit dem US-amerikanisch-israelischen Technologie-Anbieter Ondas Autonomous Systems. Der Standort in Brandenburg an der Havel soll zum führenden Kompetenzzentrum für Drohnenabwehr und autonome Sicherheitssysteme ausgebaut werden, wie es vom Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen hieß. 

Bei der Drohnenabwehr stehen unter anderem Flughäfen, Bundeswehr-Standorte und Energieversorger im Fokus. Nach Angaben der Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zugenommen. 

Zuletzt waren Drohnen in der Luft ein Sicherheitsrisiko etwa am Hauptstadtflughafen BER. Abwehrsysteme sollen unbemannte Fluggeräte, die unerlaubt etwa für Spionage- und Sabotagezwecke aufsteigen, unschädlich machen.

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