Ostfriesland Vom Nutzen, dem Verband beizutreten
Der Ostfriesische Chorverband hat Rückschau gehalten. Drei Gesangsgruppen traten bei. Diese Posten bleiben im Vorstand unbesetzt.
Victorbur - 52 Vertreterinnen und Vertreter von 26 Chören trafen sich kürzlich in Victorbur zur Jahresversammlung des Ostfriesischen Chorverbandes (OCV). Präsidentin Heike Douglas hielt Rückschau auf das Jahr 2025. Demnach ist ein Chor aus dem Verband ausgetreten, drei traten bei: der Frauenchor Jemgum, der Gitarrenchor Marx sowie die Uplengener Akkordeonfreunde.
Viele Gesangsgruppen sehen nicht die Notwendigkeit, einem Chorverband beizutreten oder verstecken sich gar hinter der liturgischen Kirchenmusik, hieß es auf der Versammlung. Ihnen sei möglicherweise zu wenig bekannt, das es allein wegen der GEMA-Nutzungsrechte und aus Versicherungsgründen sinnvoll ist, in einem Chorverband abgesichert zu sein.
Dem Haushalt droht ein Minus
Vizepräsident Diethelm Sempell berichtete über die vielfältigen Veranstaltungen, die von OCV-Chören gestaltet worden waren und über Änderungen bei der Autorengesellschaft GEMA. Wegen eines drohenden Minus im diesjährigen Haushalt beschloss die Versammlung eine Erhöhung der Beiträge von jährlich 1,50 Euro auf drei Euro pro Sängerin oder Sänger.
Jugendreferentin Anita Arians war im September in den Vorstand der Chorjugend im Chorverband Niedersachsen-Bremen gewählt worden. Die Posten des 2. Vizepräsidenten, des Schriftführers, der Verbandschorleitung und des Pressewarts im OCV konnten auf der Versammlung nicht besetzt werden. Neue Kassenprüferin ist Erna Schultz vom Chor Soul & Spirit Victorbur. Den Posten „besondere Aufgaben im OCV“ hat Sigrid Reddingius vom gemischten Chor Moormerland inne.