Saisonabschluss in Planica Deutsche Skispringer fliegen am Podest vorbei

dpa
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Von dpa
| 28.03.2026 11:55 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Karl Geiger konnte nur im ersten Durchgang des Teamwettbewerbs überzeugen. Foto: Darko Bandic
Karl Geiger konnte nur im ersten Durchgang des Teamwettbewerbs überzeugen. Foto: Darko Bandic
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Die deutschen Skispringer schaffen es im letzten Teamevent des Winters nicht auf das Podium. Auch der große Dominator der Saison wackelt. Der DSV-Sportdirektor äußert sich zur Bundestrainer-Nachfolge.

Die deutschen Skispringer haben einen Podestplatz im letzten Teamwettbewerb der Saison verpasst. Beim Sieg der Österreicher im Skiflug-Spektakel von Planica belegten Andreas Wellinger, Karl Geiger, Philipp Raimund und Pius Paschke Rang vier. 43,3 Punkte fehlten letztlich auf Platz drei. Österreich triumphierte vor den Teams aus Japan und Norwegen.

Aus dem deutschen Quartett zeigte einzig Wellinger zwei konstant gute Sprünge, Geiger ließ im zweiten Durchgang mehrere Meter liegen. Starker Wind sorgte mehrfach für Unterbrechungen. Auch Domen Prevc, der große Dominator dieses Winters, zeigte Unsicherheiten und landete mit Gastgeber Slowenien letztlich nur auf Platz fünf.

Am Sonntag steht zum Abschluss der Saison und zum Abschied des scheidenden Bundestrainers Stefan Horngacher noch ein Einzel-Skifliegen an.

Hüttel kündigt zeitnahe Trainer-Entscheidung an

Wer auf Horngacher folgen wird, ist noch offen. Sportdirektor Horst Hüttel vom Deutschen Skiverband bat um „noch ein paar Tage Geduld“. Man stehe „direkt vor der Zielgeraden“, sei aber „noch nicht drüber“, sagte er im ZDF. Bis eine Entscheidung kommuniziert werde, werde es „nicht mehr lange dauern“.

Mit Horngachers Arbeit in den vergangenen sieben Jahren sei man „zufrieden“, resümierte Hüttel. „In Summe Schulnote zwei, würde ich sagen“. Der Österreicher war 2019 auf Ex-Bundestrainer Werner Schuster gefolgt.

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