Anzeige: 30 Jahre Bauunternehmen Betten Frieso Betten ist nun alleiniger Geschäftsführer
Firmengründer Artur Betten wird 65 und tritt kürzer. Sein Sohn hält an der bisherigen Ausrichtung fest: Der Familienbetrieb hat sich unter anderem auf die Sanierung von Altbauten spezialisiert.
Rhauderfehn / UP - In den vergangenen drei Jahrzehnten hat das Bauunternehmen Betten aus Rhauderfehn zahllose Projekte realisiert. Neben Neubauten stand für Firmengründer Artur Betten immer auch der Erhalt bestehender Gebäude im Fokus. So hat sich der Meisterbetrieb zu einem Spezialisten für Altbauten entwickelt. Umbaumaßnahmen und Erweiterungen, Instandsetzungen sowie die komplette Sanierung füllen inzwischen einen Großteil der Auftragsbücher.
Frieso Betten ist 2019 in das Unternehmen seines Vaters eingestiegen – auch für ihn spielt die Sanierung von Bestandsimmobilien eine große Rolle. Das war ein Grund für den Maurer- und Betonbauermeister, zusätzlich seinen Meistertitel für das Zimmerer-Handwerk zu erlangen. „Die Erneuerung alter Dächer spielt bei einer Sanierung eine große Rolle, der Bedarf ist sehr groß“, erklärt der 30-Jährige.
Eines der größten Altbau-Projekte der Firma, die Artur Betten einst in Holte gegründet hat, war die Sanierung und Erweiterung des Reilstiftes an der 1. Südwieke in Westrhauderfehn. Aktuell ist ein Teil der 20-köpfigen Belegschaft in Burlage beschäftigt: Die Alte Schule dort wird zu einer Kindertagesstätte umgebaut. „Kitas haben wir ohnehin sehr viele gebaut in den vergangenen Jahren“, sagt Frieso Betten.
Bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude ist es für den Familienbetrieb von großem Vorteil, mehrere langjährige Mitarbeiter mit großer Berufserfahrung zu beschäftigen: Es ist nämlich nicht mehr selbstverständlich, dass Maurer mit Lehm und Muschelkalk arbeiten können. Und: „Die Auflagen der Behörden sind hoch und besonderes handwerkliches Geschick ist notwendig“, sagt Artur Betten. Zuletzt waren die Fehntjer an der Komplett-Renovierung der „Alten Feuerwache“ an der Auguststraße in Oldenburg beteiligt, in dem Teile der Jadehochschule untergebracht sind. „Dort haben wir die gesamte Fassade saniert.“
Firmengründer tritt kürzer: „Wienkeller statt Baustelle“
In der nächsten Woche wird Artur Betten 65 Jahre alt. „Und dann werde ich kürzer treten“, sagt der Firmengründer lächelnd. Von Ruhestand kann allerdings keine Rede sein, denn er wird auch künftig für das Bauunternehmen zur Verfügung stehen, wenn Not am Mann ist – „und wenn meine Frau mich lässt“, fügt der Maurer- und Betonbauermeister schmunzelnd hinzu: Grete Betten führt seit 2006 den Holter Wienkeller, ein Lokal, dass sich ebenso wie das Bauunternehmen in all den Jahren stetig weiterentwickelt hat. Und Artur Betten lebt im beliebten Lokal an der Holter Landstraße seine Leidenschaft aus: Er kocht gerne und gut – sein Rentnerdasein kann also als „Wienkeller statt Baustelle“ umschrieben werden.
Allerdings hat sich Artur Betten bereits seit 2019 immer mehr aus dem Betrieb zurückgezogen und die Verantwortung an seinen Sohn übergeben. Frieso Betten, mit 30 Jahren so alt wie das Unternehmen, wurde damals an der Seite seines Vaters zweiter Geschäftsführer. „Wir haben uns sehr früh Gedanken über die Nachfolge gemacht, deshalb ist der Ausstieg meines Vaters aus der Geschäftsleitung jetzt auch so unproblematisch“, erklärt Frieso Betten.
Leistungen im Überblick:
• Bauplanung • Beratung • Maurer-/Betonarbeiten • Fliesenarbeiten • Zimmerer-Arbeiten • Umbauarbeiten • Renovierungen • Sanierungen • Denkmalschutz • Dachdeckerarbeiten • Schlüsselfertige Häuser • Ausbauhäuser
Unvergesslich war jener Sonnabend im März, als er die theoretische Prüfung ablegen musste. Außerdem heiratete er an diesem Tag. „Um acht Uhr habe ich vor dem Prüfungsausschuss gestanden, drei Stunden später mit meiner Isa in Rhauderfehn im Standesamt.“ Die Termine der Handwerkskammer waren erst einen Monat zuvor bekanntgegeben worden – „da hatten wir für die Hochzeit ja alles geplant.“
Am Samstag zuvor war der Terminkalender ähnlich voll gewesen: Zunächst galt es, die praktische Prüfung zu bestehen, später folgte dann der Polterabend. „Ich habe natürlich auch alle Teilnehmer des Meisterkurses eingeladen – und alle kamen in ihrer Zimmermanns-Kluft.“
„Die 30 Jahre im eigenen Betrieb habe ich voll – es ist ein guter Zeitpunkt, sich zurückzuziehen.“ Bedeutet: Noch mehr Wienkeller statt Baustelle – die Gäste im Lokal wird es freuen.
Weitere Infos gibt es online unter www.bauunternehmen-betten.de