FIN-Wettbewerb Volksbank Westrhauderfehn startet zweite Runde
Die Resonanz 2024 war groß, nun startet Runde zwei. Warum ausgerechnet ein Punkt den Wettbewerb 2026 zur Herausforderung macht, erklären Carmen Viétor und Daniela Abheiden im Interview.
Rhauderfehn - Der Fehntjer Ideenwettbewerb für Nachhaltigkeit (FIN) der Volksbank eG Westrhauderfehn geht in die zweite Runde. Wir sprachen mit Carmen Viétor und Daniela Abheiden von der Volksbank Westrhauderfehn eG darüber, was aus Runde eins in Erinnerung blieb und was sie im Rückblick über den ersten Ideenwettbewerb denken. Viétor und Abheiden thematisieren Wünsche, die sie bezüglich des zweiten Wettbewerbs haben und sprechen darüber, worin sie aktuell die größte Herausforderung für den Wettbewerb sehen.
Wie sehen Sie rückblickend den ersten Durchlauf des FIN?
Carmen Viétor: Sehr positiv, und gefühlt ist es erst vor kurzem gewesen, dass wir am 6. November 2024 erstmalig die Preisträger des Fehntjer Ideenwettbewerbs für Nachhaltigkeit ausgezeichnet haben. Wir sind und waren sehr beeindruckt von der großartigen Resonanz. Über 30 eingereichte Projekte zeigen deutlich, wie engagiert Vereine und Institutionen im Overledingerland das Thema Nachhaltigkeit angehen.
Was wünschen Sie sich an Projekten?
Daniela Abheiden: Natürlich ähnelten sich thematisch die eingereichten Projekte zum Beispiel hinsichtlich der Umweltbildung. Ich würde mir noch mehr sozial engagierte Projekte für diesen Durchlauf wünschen, die unsere Region noch lebenswerter und nachhaltiger gestalten.
Was ist aktuell eine Herausforderung?
Carmen Viétor: In Politik und Wirtschaft erleben wir einen großen Veränderungsbedarf. Dadurch rückt in meiner Wahrnehmung das Thema Nachhaltigkeit leider oft in den Hintergrund. Für mich daher umso wichtiger, dass wir uns auf regionaler Ebene bewusst machen, was wir konkret tun können – sei es durch kleine oder große Maßnahmen –, um nachhaltiger zu handeln. Nachhaltigkeit darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss aktiv gelebt und gestaltet werden, gerade dort, wo wir direkten Einfluss haben.
Was ist in Erinnerung geblieben?
Carmen Viétor: Die Zusammenarbeit der Jury, die sich aus einem Vertreter des GA (Henrik Zein), dem Klimamanager für die Kommunen Rhauderfehn, Ostrhauderfehn und Jümme, Alexander Hülper, und dem Vorstandsmitglied der Volksbank Westrhauderfehn Uwe Brechtezende zusammengesetzt hat. Alle Jurymitglieder waren hervorragend vorbereitet, sodass die Preisträger sehr einvernehmlich und mit großer Sorgfalt ausgewählt werden konnten. Klasse, dass sich an der Juryzusammensetzung auch in diesem Jahr nichts ändern wird.
Wie ist der aktuelle Stand?
Carmen Viétor: Es sind bereits fünf sehr unterschiedliche Projekte eingegangen, die vielversprechend sind und erneut zeigen, wie vielfältig und engagiert das Thema Nachhaltigkeit bei uns gelebt wird. Ich freue mich sehr auf weitere Einreichungen und die spannenden Ideen, die uns noch erwarten. Nachhaltigkeit ist und bleibt eine zentrale Aufgabe, gerade in Zeiten, in denen sie nicht immer im Fokus steht. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und vor Ort aktiv werden.
Bis wann kann man sich bewerben?
Carmen Viétor: Der Wettbewerb läuft im ersten Halbjahr 2026. Noch bis zum 15. Juni können sehr unkompliziert Projekte über unsere Homepage hochgeladen werden: Fehntjer Ideenwettbewerb für Nachhaltigkeit – Volksbank eG Westrhauderfehn