Bremen  Brandanschlag auf Bremer Schulungszentrum: Bekennerschreiben aufgetaucht

Eyke Swarovsky
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Von Eyke Swarovsky
| 02.03.2026 10:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Nach dem Brandanschlag auf ein Schulungszentrum in der Bremer Überseestadt ist ein politisches Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Polizei sucht Zeugen. Foto: Bernd Weißbrod / dpa
Nach dem Brandanschlag auf ein Schulungszentrum in der Bremer Überseestadt ist ein politisches Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Polizei sucht Zeugen. Foto: Bernd Weißbrod / dpa
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In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte Fahrzeuge und ein Schulungszentrum in der Bremer Überseestadt angezündet. Nun ist ein politisches Bekennerschreiben auf einer linksextremistischen Plattform aufgetaucht. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach einem Brand in und an einem Schulungszentrum eines Unternehmens in der Bremer Überseestadt ist auf einer linksextremistischen Internetplattform ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden. Wie aus einer Mitteilung der Polizei Bremen hervorgeht, wird das Schreiben derzeit als authentisch eingestuft. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 1. März, gegen 2 Uhr an der Straße Am Holzhafen im Stadtteil Walle.

In der Nacht hatte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes während seiner Kontrollfahrt festgestellt, dass zwei Fahrzeuge auf dem Firmengelände bereits komplett in Flammen standen. Die alarmierten Einsatzkräfte entdeckten vor Ort zudem ein Feuer im Treppenhaus des Schulungszentrums. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen.

Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden, der sich laut Polizei im sechsstelligen Bereich bewegt. In dem im Internet veröffentlichten Schreiben bekennen sich Unbekannte zu der Tat und begründen den Anschlag politisch.

Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl bezieht in der Mitteilung der Polizei Stellung: „Ich verurteile den Brandanschlag auf ein Bremer Unternehmen auf das Schärfste. Politisch begründete Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen – egal aus welcher Richtung sie kommt“, so die Senatorin. Sie ergänzte: „Dass sich die Täter in einem Bekennerschreiben als Kämpfer für eine bessere Welt inszenieren, macht die Tat nicht weniger gefährlich und nicht weniger verwerflich. Unsere Sicherheitsbehörden werden alles daransetzen, die Verantwortlichen zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.“

Aufgrund der politischen Begründung hat der Staatsschutz die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls. Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag an der Straße Am Holzhafen oder in der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 3623888 zu melden.

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