Luxusauto aufgetaucht Auto Wieser in Werlte – Insolvenzverfahren läuft
Vor dem Amtsgericht Meppen ist das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmens Auto Wieser aus Werlte eröffnet worden. Jetzt gibt es gute Nachrichten für die Gläubiger.
Werlte - Weil ihnen Steuerbetrug in mehreren Fällen nachgewiesen werden konnte, sind zwei Emsländer bereits im Jahr 2023 zu Haftstrafen verurteilt worden. Sie waren für das Unternehmen Auto Wieser in Werlte tätig und hatten sehr teure Luxusautos mit gefälschten Papieren nach Deutschland eingeführt. Um Steuerzahlungen zu umgehen, hatten sie die Werte der Autos zu niedrig angegeben.
Jetzt, mehr als zwei Jahre später, ist am Amtsgericht Meppen das Insolvenzverfahren gegen das mittlerweile geschlossene Unternehmen eröffnet worden. Insolvenzverwalter ist Frank Kreuznacht aus Münster, der auch in Meppen eine Kanzlei betreibt. Einen Teil der finanziellen Schäden haben die Männer bereits beglichen, wie es schon bei der Verhandlung vor dem Landgericht Osnabrück hieß. Autos seien sichergestellt worden.
Weiteres Luxusauto im Insolvenzverfahren sichergestellt
Jetzt, so heißt es aus der Kanzlei „BBORS Kreuznacht“, sei ein weiteres Luxusauto sichergestellt worden, sodass Vermögenswerte aufgetaucht sind, die zugunsten der Gläubiger im Insolvenzverfahren verwertet werden können. Wie hoch die Summe ist, wurde allerdings nicht mitgeteilt.
„Die Auswertung diverser Unterlagen und die Prüfung rechtlich komplexer Sachverhalte hat zu einem Ergebnis geführt, dass im Zuge des Insolvenzverfahrens zumindest eine teilweise Befriedigung der Gläubiger erreicht werden kann“, wird Insolvenzverwalter Kreuznacht in einer Mitteilung zitiert. Nach der Verwertung und abschließender Bearbeitung sämtlicher Ansprüche soll das Verfahren möglichst zeitnah zum Abschluss gebracht werden, heißt es weiter in der Mitteilung.