Remels  Termin für Sanierung der Ostertorstraße steht fest

Lars Löschen
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Von Lars Löschen
| 23.02.2026 16:57 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Ostertorstraße in Remels weist extreme Schäden auf. Foto: Klaus Ortgies
Die Ostertorstraße in Remels weist extreme Schäden auf. Foto: Klaus Ortgies
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Die Ostertorstraße in Remels weist extreme Schäden auf. Nun wurde mitgeteilt, wann genau die Ortsdurchfahrt saniert werden soll. Dann wird die Straße auch voll gesperrt.

Remels - Langsam schieben sich die Autos, Lkw und andere Fahrzeuge in diesen Tagen auf der Ostertorstraße in Remels voran. Sie brauchen deutlich länger, um die Ortschaft zu durchqueren. Denn abschnittsweise dürfen hier laut Beschilderung nur noch 10 Stundenkilometer gefahren werden. Grund dafür sind die massiven Schäden an der Fahrbahn und die teils tiefen Schlaglöcher. Das Tempolimit für die Straße hatte die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Dienstag, 17. Februar 2026, verhängt.

Frank Buchholz (von links), Heinz Trauernicht und CDU-Landtagsabgeordneter Ulf Thiele hoffen darauf, dass die Ostertorstraße bald saniert werden kann. Foto: Klaus Ortgies
Frank Buchholz (von links), Heinz Trauernicht und CDU-Landtagsabgeordneter Ulf Thiele hoffen darauf, dass die Ostertorstraße bald saniert werden kann. Foto: Klaus Ortgies

Dass ein Abschnitt der Ostertorstraße saniert werden soll, hatte die Landesbehörde nur wenige Tage später bekanntgegeben. Doch jetzt konnte Frank Buchholz, Leiter des Geschäftsbereichs Aurich, ein konkretes Datum nennen: „Wir werden die Maßnahme voraussichtlich am Wochenende vom 13. bis 15. März in Angriff nehmen.“ Im nächsten Satz mahnt er aber: „Unter Vorbehalt, dass das Wetter mitspielt.“ Bei Regen beispielsweise können die Arbeiten von der bereits beauftragten Firma nicht ausgeführt werden. Danach könne das Tempolimit im Idealfall wieder aufgehoben werden.

Vollsperrung der Ostertorstraße geplant

„Das sind gute Nachrichten für Uplengen“, sagt Bürgermeister Heinz Trauernicht. Plan der Landesbehörde ist es, den Abschnitt zwischen der Einmündung zur Friedhofsallee und der Einmündung zur Hasenburgstraße komplett zu sanieren – ein Stück von 650 Metern Länge. Laut Trauernicht und Landesbehörde sei dies auch das „schlimmste Teilstück“ mit den meisten Schäden. Hier soll die oberste Asphaltdeckschicht zunächst abgefräst und anschließend neu hergestellt werden. „Wir müssen gucken, wie weit wir an diesem einen Wochenende kommen“, sagt Frank Buchholz. Fest stehe aber, dass es ohne Vollsperrung nicht gehen wird. Weitere Infos hierzu würden aber noch den Anwohnern und Betrieben in der Straße mitgeteilt werden. Auch eine Umleitung soll bis dahin angekündigt werden.

Das Tempolimit hatte die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Dienstag, 17. Februar 2026, verhängt. Foto: Klaus Ortgies
Das Tempolimit hatte die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Dienstag, 17. Februar 2026, verhängt. Foto: Klaus Ortgies

„Mein Wunsch ist es, dass noch mehr gemacht wird“, so Heinz Trauernicht. Einen derart schlechten Zustand der Ostertorstraße habe er noch nicht erlebt. Dazu sagt Frank Buchholz, dass die restlichen Schadstellen der Ortsdurchfahrt punktuell ausgebessert werden sollen. Auch die Bismarckstraße in Remels habe man im Blick. Genaueres könne der Leiter aber noch nicht sagen. An einem Abschnitt der Bismarckstraße wurde zuletzt ebenfalls ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern verhängt.

Das niedersächsische Straßenbauprogramm für das Jahr 2026 wurde Anfang Februar vorgestellt. Hier hieß es noch, dass trotz großzügiger Investitionen von etwa 11 Millionen Euro keine Sanierung der Ostertorstraße in diesem Jahr vorgesehen sei. Die nun geplante Maßnahme im März findet also außerplanmäßig statt. 200.000 Euro seien dafür veranschlagt. „Das ist wirklich ein teurer Winter für uns“, sagt Frank Buchholz. Viele Landstraßen in Niedersachsen hätten den intensiven Frost-Tau-Wechsel der vergangenen Wochen und Monate nicht gut weggesteckt.

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