Filmfestspiele Callum Turner weicht Bond-Gerüchten aus
Wird er der neue 007? Das wird momentan in einigen Medien spekuliert. Wie Callum Turner in Berlin auf die Gerüchte reagiert.
Der britische Schauspieler Callum Turner hat ausweichend auf Spekulationen reagiert, er könne der nächste James Bond werden. „Ich werde das nicht kommentieren“, sagte Turner, der an diesem Sonntag 36 Jahre alt wird, auf eine Frage der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.
In britischen Medien wurde spekuliert, er könnte ein Kandidat für die Rolle des berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte sein. Noch ist nicht bekannt, wer die Nachfolge des bisherigen 007 Daniel Craig antreten soll. Beim nächsten Bond-Film soll Denis Villeneuve Regie führen.
Turner präsentiert auf der Berlinale den Film „Rosebush Pruning“, in dem er an der Seite von Jamie Bell, Pamela Anderson und weiteren Schauspielern zu sehen ist. Der Film von Regisseur Karim Aïnouz über eine toxische Familie läuft im Wettbewerb um den Goldenen Bären.
Bei einer Pressekonferenz zum Film war James Bond wiederholt Thema. Er werde der neue Kandidat, scherzte Schauspieler Tracy Letts. Aïnouz sagte, es sei einer seiner größten Träume, einmal einen Bond-Film zu drehen.
Schon lange wird spekuliert
Über den nächsten 007 wird seit Langem spekuliert. „Fast jeden Monat bekommen wir einen neuen James Bond“, schrieb der „Hollywood Reporter“. In den Schlagzeilen seien viele Namen aufgetaucht - Idris Elba, Henry Cavill, Tom Hardy. Auch „Bridgerton“-Star Regé-Jean Page und Richard Madden hätten ihren Moment gehabt. Bei Aaron Taylor-Johnson habe es nur eine besondere Uhr gebraucht - eine Bond-Uhr - „und plötzlich war er ein Favorit“.
Das passiere immer, wenn die Rolle des Bond neu besetzt werde, schrieb das Fachmagazin und zitierte dann einen Insider mit der Aussage, 99 Prozent solcher Gerüchte stellten sich als falsch heraus, eigentlich 100 Prozent.
Diesmal sei die Besetzungsfrage schon lange offen und Gerüchte würden auch von Schauspielern und Agenten selbst gestreut. Damit bekomme man viel Aufmerksamkeit, ohne einen Zehn-Jahres-Vertrag unterschreiben zu müssen. Wer also wird im Namen Ihrer Majestät auf Mission gehen? Das aktuelle Gerücht, schreibt der „Hollywood Reporter“, werde nicht das letzte sein.