Cloppenburg Mann (19) nach Streit durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt
Auf einem Parkplatz in Cloppenburg ist am Donnerstag ein 19-Jähriger durch mehrere Stiche mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Es besteht der Verdacht auf versuchten Totschlag.
Cloppenburg - Durch mehrere Messerstiche ist ein 19-jähriger Mann aus Lastrup am Donnerstagabend, 12. Februar 2026, auf einem Parkplatz in Cloppenburg lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Lastruper gegen 19.45 Uhr mit zwei 19-jährigen Männern aus Cloppenburg auf dem Parkplatz an der Soestenstraße getroffen. Ihn begleiteten eine 19-jährige Frau aus Cappeln und ein 19-jähriger Mann aus Lastrup. Im Verlauf des Gesprächs kam es zu einem Streit, bei dem mindestens einer der beiden Cloppenburger ein Messer gezogen und mehrfach auf den Lastruper eingestochen hat.
Die beiden Begleiter des Opfers kümmerten sich um den Verletzten, während die beiden Tatverdächtigen den Parkplatz verließen. Nach Angaben der Polizei konnte einer der beiden Männer aufgrund einer Personenbeschreibung in der Nähe des Tatorts auf der Soestenstraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Nach dem zweiten Verdächtigen wurde intensiv gesucht, schließlich fanden ihn Beamte an seiner Wohnadresse in Cloppenburg und nahmen ihn ebenfalls vorläufig fest. Zuvor war eine Durchsuchung der Wohnung durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg angeordnet worden, um den Tatverdächtigen zu ergreifen und mögliche Beweismittel sicherzustellen.
Bei dem Geschehen wurden die Mobiltelefone aller beteiligten Personen sichergestellt. Das Opfer musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Die beiden festgenommenen Männer wurden in den Gewahrsamsbereich der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta gebracht. Am Tatort wurde umfangreich nach Spuren gesucht, dabei konnte auch eines der Messer aufgefunden werden, das für die Tat genutzt worden sein soll. An den Fahndungsmaßnahmen waren neben der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta auch Polizisten der Polizeiinspektion Oldenburg Stadt/Ammerland sowie Beamte mit Hunden der Polizeidirektion Oldenburg beteiligt. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg prüft derzeit, ob gegen die beiden Cloppenburger ein Antrag auf Erlass eines Haftbefehls beim Amtsgericht Oldenburg gestellt wird.
Mit Unterstützung von KI.