Skandal um Sexualstraftäter Bondi über Maxwell: Stirbt hoffentlich im Gefängnis

dpa
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Von dpa
| 11.02.2026 19:48 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
US-Justizministerin Pam Bondi muss sich kritischen Fragen vor einem Ausschuss stellen. Foto: Tom Brenner/AP/dpa
US-Justizministerin Pam Bondi muss sich kritischen Fragen vor einem Ausschuss stellen. Foto: Tom Brenner/AP/dpa
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Die langjährige Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell will nur dann aussagen, wenn sie begnadigt wird. US-Justizministerin Bondi findet drastische Worte.

US-Justizministerin Pam Bondi hat sich in einer Anhörung vor Kongressabgeordneten mit drastischen Worten über Ghislaine Maxwell geäußert. Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein werde „hoffentlich im Gefängnis sterben“, sagte Bondi. 

Zuvor hatte Maxwell vor einem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Laut US-Verfassung darf niemand in einem Strafverfahren zur Aussage gegen sich selbst gezwungen werden. Maxwells Anwalt hatte allerdings in Aussicht gestellt, dass sie im Falle einer Begnadigung bereit sei, öffentlich auszusagen. 

Maxwell (64) wurde 2022 verurteilt. Sie soll Epstein Mädchen und junge Frauen zugeführt haben. Derzeit verbüßt sie ihre 20-jährige Haftstrafe in einem Gefängnis in Texas. Zuvor war sie in Florida inhaftiert.

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