Barßel CDU/FDP unterstützt Bürgermeister Nils Anhuth
Bei der Kommunalwahl in Barßel kandidiert Bürgermeister Nils Anhuth erneut. Die Gruppe CDU/FDP im Barßeler Rat empfiehlt die Unterstützung – eine CDU-Mitgliederversammlung soll das noch bestätigen.
Barßel - Seit 2014 ist Nils Anhuth (parteilos) hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Barßel. 2021 wurde er wiedergewählt, nun will er erneut kandidieren. Unterstützung für seine Bewerbung erhält Anhuth von der Gruppe CDU/FDP, die keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken will. Darauf hat sich die Gruppe CDU/FDP nach Angaben ihres Vorsitzenden in einer internen Sitzung im Pfarrheim Barßel am Montagabend, 9. Februar 2026, geeinigt.
„Es handelt sich bei dieser Entscheidung um eine Empfehlung der Fraktion, die noch durch die Mitglieder der CDU zu bestätigen ist. Eine Einladung zur Mitgliederversammlung wird zeitnah erfolgen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Ralph Schröder.
Gespräche geführt
Vor der Entscheidung habe es ein Gespräch mit dem amtierenden Bürgermeister gegeben. Das bestätigte Anhuth auf Nachfrage. „Es war ein fruchtbares und angenehmes Gespräch. Dabei haben wir unter anderem darüber gesprochen, welche Themen in den kommenden fünf Jahren gemeinsam angepackt werden sollen. Dabei gab es eine überwiegende Deckungsgleichheit mit der Fraktion. Wichtig war dabei auch der Umgang miteinander. Gleichwohl gab es natürlich einige unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen. Das ist in der Politik nun einmal so“, betonte der 40-jährige Verwaltungschef. Nun gehe es in den Wahlkampf – und er würde sich freuen, weiterhin Chef im Rathaus zu bleiben.
Von den fachlichen und persönlichen Qualitäten überzeugt
Schröder sagt zur Unterstützung des parteilosen Amtsinhabers: „Wir sind als Gruppe CDU/FDP von den fachlichen und persönlichen Qualitäten von Bürgermeister Nils Anhuth überzeugt. Er genießt ein hohes Ansehen in der Bevölkerung und er verfügt über ein umfangreiches und belastbares Netzwerk, das für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde von großem Vorteil ist. Zudem repräsentiert er die Gemeinde nach außen sehr überzeugend und genießt bei vielen seiner Kolleginnen und Kollegen sowie bei anderen Behörden und Institutionen hohes Ansehen.“
In „guten und offenen Gesprächen“ habe man sich über die zukünftige Ausrichtung und Ziele der Gemeinde ausgetauscht, „in den wesentlichen Punkten“ gebe es „weitgehende Übereinstimmung“, so Schröder. Gleichzeitig seien auch Themen angesprochen worden, bei denen die Fraktion „Verbesserungsbedarf“ sehe. „Wir erwarten insbesondere eine noch besser funktionierende Verwaltung, die auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen sowie den Betrieben kommuniziert und dabei lösungsorientiert und servicebewusst arbeitet“, sagt Schröder.
Konstruktive Zusammenarbeit
Man blicke auf eine konstruktive Zusammenarbeit zurück. Gemeinsam mit dem Bürgermeister habe die Gruppe CDU/FDP „zahlreiche gute Projekte auf den Weg gebracht – insbesondere in den Bereichen Bildung und Infrastruktur“, die für die Entwicklung der Gemeinde zentral seien. „Auf Grundlage dieser Gespräche und der bisherigen Zusammenarbeit sind wir davon überzeugt, dass Bürgermeister Anhuth auch in Zukunft die richtigen Impulse für unsere Gemeinde setzen kann“, sagt Schröder.
Aus Kreisen der Fraktion war im Vorfeld zu hören, dass nicht alle Mitglieder davon überzeugt gewesen seien, Anhuth als Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen. Einen eigenen Kandidaten für das Amt habe die Fraktion jedoch nicht gefunden.