Das ist passiert Technische Panne bei Suche nach schlechtester Straße

| 10.02.2026 12:29 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 5 Minuten
Schlaglöcher und Gefahrenstellen: Der GA sucht die schlechteste Straße in der Region. Foto: Klaus Ortgies
Schlaglöcher und Gefahrenstellen: Der GA sucht die schlechteste Straße in der Region. Foto: Klaus Ortgies
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Die Redaktion des GA sucht die schlechteste Straße im Oberledingerland sowie in den Gemeinden Barßel und Saterland. Es gab eine technische Panne. So geht es weiter.

Oberledingerland/Saterland/Barßel - Technische Panne: Die Abstimmung zur schlechtesten Straße im Oberledingerland sowie in den Gemeinden Barßel und Saterland ist mit einem falschen Formular gestartet. Daher konnte keine Rückmeldung gespeichert werden. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen und um erneute Eingabe der Daten. Welche Straße hat den schlechtesten Zustand? Wo muss an der Sicherheit nachgebessert werden? Per E-Mail sind bereits Vorschläge eingegangen. Die genannten Straßen werden in den nächsten Tagen Teil unserer Berichterstattung. Das Formular ist am Ende des Textes.

Hier der ursprüngliche Text:

Welche Straße im Verbreitungsgebiet ist wirklich am schlimmsten – und warum wird anderswo schneller saniert als vor der eigenen Haustür? Der GA startet eine Leseraktion und will nachfragen.

Oberledingerland/Saterland/Barßel - Gerade wenn der Frost und die Schneedecke wieder abziehen, fallen sie ins Auge: Schlaglöcher. Darum startet der GA jetzt eine neue Aktion. „Wenn wir über Straßen und Baustellen schreiben, interessiert das immer wieder unsere Leser“, sagt Henrik Zein. Er ist Redaktionsleiter beim General-Anzeiger: „Die Redaktion will das nicht nur sammeln, sondern bei Kommunen und Kreisen nachhaken, Zuständigkeiten klären und Sanierungspläne einordnen – damit Leser wissen, was wann passiert.“

Redaktion startet Leseraktion und prüft den Straßenzustand

In welchem Zustand sind die Straßen in den Gemeinden Rhauderfehn, Westoverledingen, Ostrhauderfehn, Saterland und Barßel wirklich? Das will die Redaktion in den nächsten Wochen mit Hilfe der Leser herausfinden. Der Straßenzustand war schon Thema beim Heimatcheck unserer Zeitung im Frühjahr 2025. Beim Thema Verkehr kamen alle fünf Gemeinden nur durchschnittliche Noten. Am besten, aber nur mit leichtem Vorsprung, hat noch die Gemeinde Westoverledingen abgeschnitten. In den drei ostfriesischen Kommunen wurde in den Kommentaren auch häufig der Wunsch nach besseren Auto- und Fahrradstraßen geäußert.

Projekt fragt nach Zuständigkeiten und Sanierungsplänen

Zugegeben, das Motto „Der GA sucht die schlechteste Straße“ ist etwas plakativ. „Es soll auf keinen Fall alles nur schlecht gemacht werden“, sagt Dirk Hellmers. Der Redakteur koordiniert das Projekt und erklärt: „Wir wollen die Zeit auch zum Fragenstellen nutzen.“ Warum wird die eine Straße schneller saniert als jene vor unserer Haustür? Wer entscheidet das überhaupt? „Als Redaktion setzen wir in den nächsten vier Wochen den Fokus auf das Thema Straßen. Es sind viele Themen geplant“, sagt Henrik Zein: „Wir nehmen auch gerne Themenideen von Lesern auf“, ergänzt er.

Sicherheit rückt in den Fokus – und Unfallschwerpunkte werden genannt

Es soll aber nicht nur um Schlaglöcher gehen, sondern auch um Sicherheit. Ein Beispiel: „Die Kurve in Marienheil ist immer wieder bei uns ein Thema“, sagt Hellmers. Dabei sei der bauliche Zustand eigentlich in Ordnung, aber dort sind in der Vergangenheit immer wieder schlimme Unfälle passiert. Zein ergänzt: „Wir wollen wissen, wo fühlen sich unsere Leser sicher und wo nicht.“ Ob die Mängel für Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger gelten, spiele keine Rolle. „Wir wollen alles erfahren.“ Hellmers ergänzt: „Im besten Fall kommen wir ins Gespräch und finden Ideen, welche konkreten Lösungen möglich sind: Tempo, Markierungen, Beleuchtung, Radwege, Sichtdreiecke.“

Volontär sammelt Stimmen aus der Praxis

Mit einigen Menschen, die von Berufswegen viel auf unseren Straßen unterwegs sind, hat Volontär Björn Klüver bereits gesprochen. Seine Erkenntnis: „Dass die Ortsdurchfahrt Ostrhauderfehn saniert wurde, ist ein großer Schritt. Trotzdem gibt es in der Region noch genügend wellige Straßen, an die Hand angelegt werden muss“.

Redaktion sucht auch positive Beispiele und erklärt Straßenbau

Dabei soll aber nicht nur über schlechte Straßen geschimpft werden. Die Redaktion hat sich zusammengesetzt und positive Beispiele gesammelt. Der Artikel dazu wird in den nächsten Tagen innerhalb der Serie veröffentlicht. „Hier dürfen auch gerne Leser weitere Vorschläge an uns senden.“ Auch Erklärungen soll es geben: „Worauf kommt es beim Straßenbau an?“, nennt Zein eine der wichtigen Fragen.

So können Leser Straßen melden und an der Abstimmung teilnehmen

In der ersten Projektphase können Leser über ein Formular im Internet ihre Vorschläge für die schlechteste Straße einreichen. Ende Februar beginnt die heiße Phase. „Wir werden die schlechtesten Straßen vorstellen“, erklärt Redaktionsleiter Henrik Zein. Dann startet die finale Abstimmung. „Wir sind schon ganz gespannt“, sagt Hellmers. Zein verspricht: „Wir werden diese Straßen natürlich zum Thema machen.“

Jetzt mitmachen und Problemstellen per Formular oder Mail senden

Jetzt mitmachen: Melden Sie uns die Straßen, die dringend Aufmerksamkeit brauchen im Formular unten – Schlaglöcher, Gefahrenstellen, unübersichtliche Kreuzungen oder fehlende Rad- und Gehwege. Tragen Sie Ort und Straßenname ein, beschreiben Sie kurz das Problem. Das dauert maximal zwei Minuten und hilft der Redaktion, den Fokus auf die wichtigen Straßen zu lenken. Weitere Themenideen können auch per E-Mail eingereicht werden. Das geht an redaktion@ga-online.de.

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