Verkehr Geld für neue Busse und Haltestellen im Kreis Leer

| 06.02.2026 13:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mit dem Bus von A nach B zu fahren, kann praktisch sein. Symbolfoto: Pixabay
Mit dem Bus von A nach B zu fahren, kann praktisch sein. Symbolfoto: Pixabay
Artikel teilen:

Das Land Niedersachsen gibt Geld beim öffentlichen Nahverkehr im Kreis Leer dazu. Das betrifft Bushaltestellen, aber unter anderen auch neue Busse für Leer und Moormerland. Wo fließt das Geld hin?

Landkreis Leer - Kommunen im Landkreis Leer erhalten Zuschüsse für Bushaltestellen und Omnibusse aus dem Förderprogramm des Landes für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Darauf weist der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem (Weener) in einer Pressemitteilung hin. „Wir wollen mehr für den ÖPNV tun, natürlich auch auf dem Land. Unser Förderprogramm ist ein Beitrag dazu. Ich bedanke mich sehr bei den Gemeinden und beim Landkreis Leer für ihre Initiativen, denn sie müssen ja auch einen Eigenanteil tragen“, wird Bloem zitiert.

In den Gemeinden Moormerland, Rhauderfehn und der Stadt Weener werden Bushaltestellen erneuert und neu gebaut. In Moormerland seien es vier Projekte im Ortsteil Warsingsfehn, die insgesamt 234.000 Euro kosten, wofür es 75 Prozent Zuschuss vom Land gibt (175.553 Euro), heißt es weiter. In Rhauderfehn seien es drei (210.000 Euro Gesamtkosten, 157.500 Euro Zuschuss) und in Weener zwei (80.000 Euro Gesamtkosten, 60.000 Euro Zuschuss). Es handele sich dabei um vorläufige Zahlen, weil es ja durchaus sein könne, dass sich die tatsächlichen Kosten von den Planungen unterscheiden, heißt es in der Mitteiung.

„Zudem schafft der Landkreis Leer für den Stadtverkehr in Leer einen 390.000 Euro teuren Dieselbus an, für den das Land einen 40-prozentigen Zuschuss zahlt (134.600 Euro)“, heißt es weiter. Die Firma Uffen schaffe für die Gemeinde Moormerland einen Omnibus für 232.000 Euro an, den das Land mit 38 Prozent bezuschusst (87.400 Euro). Mit dem ÖPNV-Förderprogramm unterstütze das Land insgesamt 252 Projekte, die bei einer Landesförderung von voraussichtlich 110 Millionen Euro Investitionen in Höhe von rund 317 Millionen Euro auslösen, heißt es abschließend.

Ähnliche Artikel