Bremen Bremen: Risse in B6-Brücke am Nordwestknoten zwischen Weser und Walle
Bei einer Brückenprüfung sind Rissbildungen in einer Brücke der B6 zwischen Weser und Walle festgestellt worden. Die Autobahn GmbH bereitet die Instandsetzung vor. Was das für Autofahrer bedeutet.
Die B6, zwischen Delmenhorst und Grolland als B75 verlaufend, verbindet den Bremer Süden mit der Neustadt, dem Stephaniviertel, Walle und Gröpelingen. Dabei führen neben der Stephanibrücke über die Weser auch zahlreiche Brückenbauwerke über andere Straßen und Bahntrassen. Wie im Bereich des Nordwestknotens, wo an einem Untergurt nun eine Rissbildung festgestellt wurde.
Wie die Autobahn GmbH informiert, ist die Brücke betroffen, die über eine Bahntrasse im Bereich der Hans-Böckler-Straße führt. Dieser Bereich der B6 verbindet das Stephaniviertel unter anderem mit der Hochstraße, die zu ZOB und Hauptbahnhof führt, mit Walle und der Überseestadt sowie Findorff, wo die Messehallen stehen.
Bei turnusgemäßen Brückenprüfungen sind dort Rissbildungen an einem Untergurt eines Querträgers des Brückenbauwerks festgestellt worden, so die Autobahn GmbH. Eine Nachrechnung komme zu dem Schluss, dass das Bauwerk aktuell weiterhin tragfähig ist und keine Einschränkungen notwendig werden – vorerst.
Denn die Brücke soll zeitnah instandgesetzt werden. „Die Planungen hierzu sind bereits angelaufen“, informiert die Autobahn GmbH. Zunächst soll ein Gerüst unterhalb des Bauwerks aufgebaut werden, um den Schaden weiterhin im Blick zu behalten. Sobald das Instandhaltungskonzept steht, starten die eigentlichen Arbeiten.
Aktuell sei geplant, dass diese Arbeiten nur geringe Beeinträchtigungen für den fließenden Verkehr mit sich bringen. Sollten Einschränkungen doch notwendig werden, so werde die Autobahn GmbH rechtzeitig darüber informieren.