Osnabrück  Zu wenig Unterricht in Politik: Osnabrücker Stadtschülerrat fordert Fach ab Klasse eins

Corinna Berghahn
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Von Corinna Berghahn
| 26.01.2026 12:50 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Der Stadtschülerrat Osnabrück unterstützt den offenen Brief des Landesschülerrates Niedersachsen für mehr politische Bildung. Foto: Element5 Digital/Unsplash
Der Stadtschülerrat Osnabrück unterstützt den offenen Brief des Landesschülerrates Niedersachsen für mehr politische Bildung. Foto: Element5 Digital/Unsplash
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Der Stadtschülerrat Osnabrück unterstützt den offenen Brief des Landesschülerrates Niedersachsen für mehr politische Bildung. Kinder und Jugendliche sollen schon früh lernen, wie Demokratie funktioniert – unabhängig vom familiären Hintergrund.

Der Stadtschülerrat Osnabrück hat den offenen Brief des Landesschülerrates Niedersachsen und der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung unterzeichnet. Er fordert, politische Bildung verbindlich von der Grundschule bis in alle weiterführenden und berufsbildenden Schulen zu verankern.

„Politische Bildung darf nicht vom familiären Hintergrund oder späteren Zufällen abhängen, sondern muss einen festen Platz im Schulalltag finden“, erklärt Sisko-Bona Ernsting, Vorsitzende des Stadtschülerrats Osnabrück. Gerade in Zeiten von Social Media, Desinformation und wachsender Politikverdrossenheit sei es wichtig, Kinder und Jugendliche früh zu stärken und ihnen Orientierung zu geben.

„Wir unterstützen die Forderung nach einer Einführung von Politikunterricht bereits ab der 1. Klasse ausdrücklich.“ Der offene Brief wird landesweit von zahlreichen Schülervertretungen sowie Jugend-, Eltern- und Bildungsorganisationen unterstützt, darunter die Grüne Jugend Niedersachsen und die Jusos Niedersachsen.

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