Stadtmeisterschaften Germania-Sieg nach Hektik im Halbfinale
180 Zuschauer kamen zu den Titelkämpfen in die Leeraner BSS-Halle. Dabei wurde Bezirksligist Germania Leer seiner Favoritenrolle gerecht, wenngleich es gegen Loga sehr eng wurde.
Leer - Am Samstagabend fanden in der BBS-Halle in Leer unter der bewährten Regie von Borussia Leer die Stadthallenmeisterschaften statt. Vor 180 Zuschauern kämpften die acht ranghöchsten Leeraner Teams um den begehrten Wanderpokal. Sieger wurde wie erwartet der VfL Germania Leer, der im Endspiel den letztjährigen Gewinner Ostfrisia Leer mit 3:0 besiegte. Den dritten Platz sicherte sich das technisch sehr versierte Team der SG Kickers Leer/Germania Leer II.
Entsprechend zufrieden zeigte sich Germanias Trainer Jan Niklas Eickels kurz nach Turnierende. „Jedes Team hat sich gegen uns besonders ins Zeug gelegt, um uns zu schlagen. Bis auf das Spiel gegen Frisia Loga sind wir aber stabil geblieben und haben uns am Ende auch verdient durchgesetzt.“
Heisfelde mit „gebrauchtem Tag“
In der Vorrunde der Gruppe A gab sich Bezirksligist Germania Leer keine Blöße und wurde mit neun Punkten und 12:3 Toren souverän Sieger. Die SG Kickers Leer/Germania Leer II zeigte sehr zur Freude ihres Vorsitzenden Ferhat Özdemir starke Spiele und wurde mit sechs Punkten Zweiter. Der VfR Heisfelde, der nach Meinung von Kapitän Leon Vosse einen „gebrauchten“ Tag erwischte, kam nur auf Platz 3.
In der Gruppe B hatte Frisia Loga nach zwei Siegen die Halbfinalteilnahme schon sicher, musste aber der SG Ostfrisia Leer nach einer 0:1-Niederlage im letzten Vorrundenspiel noch den ersten Platz überlassen. Im ersten Halbfinale standen sich der VfL Germania Leer und Frisia Loga gegenüber. In einem hektischen Spiel präsentierte sich der „Underdog“ aus Loga enorm bissig und zweikampfstark. Die frühe Führung der Germanen durch Alexander Voskamp glich Loga im Gegenzug durch Tjark Wenninga aus. Danach wurde das Spiel immer ruppiger und die Schiedsrichter mussten einige Zwei-Minuten-Strafen aussprechen, um die Gemüter zu beruhigen. In Überzahl gelang den Germanen schließlich durch Prince Sam-Amaehul der glückliche Siegtreffer.
Ostfrisia Leer im Finale
Im zweiten Halbfinale standen sich die SG Ostfrisia Leer und Kickers Leer/Germania II gegenüber. Schon in der dritten Spielminute ging Kickers Leer durch Aaron Müseler mit 1:0 in Führung. In der Schlussphase warf der Titelverteidiger alles nach vorn und schaffte tatsächlich durch Tomasz Kurpiel noch den Ausgleich. Dadurch retteten sie sich ins Achtmeterschießen. Hier setzte man sich mit 5:3 Toren durch und zog ins Finale ein.
Das Endspiel war eine klare Angelegenheit der Germanen, die schon früh durch Richmond Frimpong in Führung gingen. Unter den Augen von Neuzugang Manuel Suda erhöhten Lorans Alezo und David Joachim noch auf 3:0.