Lotte  Nerven liegen blank: Jeden Morgen kilometerlanger Stau auf der A30 bei Lotte

Anke Schneider
|
Von Anke Schneider
| 15.01.2026 15:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Arbeiten an der A30 werden bei Wind und Wetter – und unter laufendem Verkehr – durchgeführt. Foto: Sebastian Dannenberg
Die Arbeiten an der A30 werden bei Wind und Wetter – und unter laufendem Verkehr – durchgeführt. Foto: Sebastian Dannenberg
Artikel teilen:

Jeden Morgen stehen Autofahrer auf der A30 zwischen Lotte im Stau. Das soll sich morgen wieder ändern.

Die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) saniert aktuell die A30 von Lotte bis Rheine. Seit dem 11. Dezember und noch bis zum 6. August ist die Anschlussstelle Ibbenbüren, in Fahrtrichtung Amsterdam gesperrt. Die Sperrung ist nach Auskunft der Deges notwendig, um den Ersatzneubau der Brücke Münsterstraße an der Anschlussstelle Ibbenbüren herzustellen.

Seit dieser Woche löst die Baustelle jedoch einen gewaltigen Stau in Richtung Rheine aus, der zwischenzeitlich auf 15 Kilometer angewachsen ist. Vor allem morgens im Berufsverkehr geht es hier kaum voran. Autofahrer müssen bis zu einer Stunde mehr Fahrzeit einkalkulieren.

„Das wird nicht so bleiben“, sagt Simone Döll, Sprecherin der Deges. Die gesamten Arbeiten sollen unter laufendem Verkehr erfolgen und eigentlich stehen während der Bauzeit in beide Richtungen durchweg zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

„Aufgrund von witterungsbedingten Frostschäden an der Fahrbahn musste eine Fahrspur gesperrt und die Geschwindigkeit in diesem Bereich reduziert werden“, so die Sprecherin weiter. Die Schäden werden in der kommenden Nacht, der Nacht auf den 16. Dezember, behoben und der Verkehr wird dann wieder zweispurig geführt.

Ähnliche Artikel