App-Rivalität Apple greift Adobe und Co mit Abo für Kreativ-Apps an

dpa
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Von dpa
| 13.01.2026 16:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Apple sagt Adobe mit einem Bündel-Abo den Kampf an. (Archivbild) Foto: Andrej Sokolow
Apple sagt Adobe mit einem Bündel-Abo den Kampf an. (Archivbild) Foto: Andrej Sokolow
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Apples Geräte werden breit in der Kreativ-Industrie genutzt. Jetzt will der Konzern die starke Position in ein größeres Software-Geschäft ummünzen - mit einem Kampfpreis.

Apple greift den Platzhirsch Adobe sowie Entwickler von Musik-Anwendungen mit einem Bündel-Abo für seine Kreativ-Apps an. Das Angebot mit dem Namen Apple Creator Studio wird ab Ende Januar unter anderem Zugang zum Videoschnitt-Programm Final Cut Pro, der Bildbearbeitungs-App Pixelmator Pro und der Musikaufnahme-Software Logic Pro bieten. 

Den Preis für das Studio-Bündel setzte Apple auf 12,99 Euro im Monat bzw. 129 Euro im Jahr fest - und damit deutlich unter dem Niveau von Adobe. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Funktionen für Apples kostenlose Büroprogramme wie die Textverarbeitungs-Software Pages.

Mit dem Vorstoß macht Apple einen neuen Anlauf, von der breiten Nutzung der Geräte des Konzerns in der Kreativ-Industrie von iPhones über iPad-Tablets bis hin zu Mac-Computern mit einem größeren Software-Geschäft zu profitieren.

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