Berlin Ausgerechnet vor Weihnachten: Neue Betrugsmasche bei DHL – was Verbraucher wissen sollten
Gerade kurz vor Weihnachten warten viele Menschen sehnsüchtig auf eine Paketlieferung. Wer nicht zu Hause ist, wenn der Postbote klingelt, erhält meist einen Abholschein. Den sollten sich Verbraucher allerdings besonders aufmerksam anschauen.
Besonders in der Vorweihnachtszeit fluoriert der Online-Handel, entsprechend hat die Post kurz vor dem 24. Dezember im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Doch nicht immer sind die Paketempfänger zu Hause anzutreffen. In solchen Fällen hinterlassen die Postboten meist einen Abholschein. Betrüger machen sich dieses Vorgehen jetzt zunutze.
Bei der Betrugsmasche hinterlegen die Kriminellen einen vermeintlichen DHL-Abholschein im Briefkasten ihrer Opfer. Auf dem Zettel wird darüber informiert, dass das Paket nicht zugestellt werden konnte. Über einen QR-Code kann der Empfänger jedoch einen neuen Zustelltermin vereinbaren. Wer der Code scannt, gelangt auf eine Internetseite, die zunächst wie die DHL-Webseite aussieht.
Doch bei der Homepage handelt es sich um einen Fake. Die Betrugsopfer werden gebeten, Daten wie Name, Adresse, aber auch ihre Bankverbindung anzugeben. Die Betrüger wollen so an sensible Informationen oder gar an Geld kommen. Entsprechend sollten sich Verbraucher ihren DHL-Abholschein genauestens anschauen – vor allem, wenn sie eigentlich gar kein Paket erwarten.
DHL selbst weist darauf hin, dass auf den echten Abholscheinen grundsätzlich keine QR-Codes zu finden sind, sondern konkrete Hinweise zur Abholung und eine Sendungsnummer.