Ostercappeln Verdacht bestätigt: Geflügelpest in Ostercappeln ausgebrochen
In einem Betrieb in Ostercappeln ist die Geflügelpest ausgebrochen. Der Landkreis Osnabrück hat eine Sperrzone eingerichtet, die bis in das Gebiet von Osnabrück und Bramsche reicht.
In einem Geflügelbestand in Ostercappeln ist am Samstag, 6. Dezember, der Ausbruch von Geflügelpest festgestellt worden. Das teilt der Landkreis Osnabrück auf seiner Homepage mit. Die betroffenen Tiere würden aus tierseuchen- und tierschutzrechtlichen Gründen getötet werden.
Der Landkreis Osnabrück hat eine Sperrzone rund um den Ort des Geflügelbestandes eingerichtet. Diese besteht aus einer Schutzzone mit drei Kilometern sowie einer Überwachungszone von zusätzlich zehn Kilometern Radius.
In dieser Sperrzone liegen Gebiete aus folgenden Städten und Gemeinden:
Die zugehörige Allgemeinverfügung wurde am Samstag auf der Homepage des Landkreises Osnabrück bekannt gemacht und trat einen Tag später in Kraft. Es gilt die Stallpflicht: Wer innerhalb dieser Sperrzone Geflügel hält, muss die Tiere im Stall oder unter einer Überdachung unterbringen. Eine interaktive Karte auf der Seite des Landkreises Osnabrück stellt das Sperrgebiet dar.
Bislang gab es im Osnabrücker Land nur Verdachtsfälle, die sich aber nicht bestätigten, berichtete Landkreis-Sprecher Burkhard Riepenhoff am Samstag. Außerdem wurden tote Wildvögel gefunden, die an der Seuche gestorben waren. Ausbrüche der Vogelgrippe in den Landkreisen Vechta, Cloppenburg und Diepholz führten zur Einrichtung großflächiger Sperr- und Überwachungszonen, die auch Teile des Landkreises Osnabrück betreffen. Im Südkreis kamen Überlappungen mit Sperrzonen des Kreises Gütersloh hinzu.