Trotz Platz drei Ihrhover Trainer-Duo hört im Sommer auf
Christian van Hoorn und Detlef Brinkmann haben die Concordia von einem Abstiegsplatz in die Spitzengruppe der Bezirksliga geführt. Das sind die Gründe für ihren überraschenden Abschied am Saisonende.
Ihrhove - Als Christian van Hoorn und Detlef Brinkmann im Oktober 2024 den Trainerposten beim SV Concordia Ihrhove übernahmen, begann eine kleine Erfolgsgeschichte. Das Duo führte den Bezirksligisten, der seinerzeit nach dem Rücktritt von Thomas Priet auf einen Abstiegsplatz rangierte, in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt. In dieser Spielzeit läuft es in Ihrhove noch besser, zur Winterpause steht die Concordia auf dem dritten Platz. In der Rückserie wird nun allerdings das letzte Kapital der Erfolgsstory geschrieben. Denn im Sommer hören Christian van Hoorn und Detlef Brinkmann auf.
Grund sind neben beruflichen vorwiegend private Gründe. Christian van Hoorn, der selbstständig tätig ist, ist vor fünf Monaten zum zweiten Mal Vater geworden. „Dieser Rolle möchte ich auch gerecht werden, daher werde ich nach der Saison erstmal eine Pause einlegen. Wir haben jetzt noch zwei Jahre ohne Schule, und die möchten wir nutzen. Solange werde ich auch nicht als Trainer arbeiten. Unser Nachfolger kann sich aber auf eine schöne Aufgabe freuen“, so der 42-jährige Christian van Hoorn.
Verein hat Verständnis
Mit ihm geht auch Detlef Brinkmann. „Es war ja von vornerein klar, dass wir den Posten nur als Duo übernehmen, und eigentlich war es ja nur für ein paar Spiele Wir haben dann aber schnell gemerkt, dass es gut zwischen uns und der Mannschaft passt und haben Feuer gefangen. Da wir auch Erfolg hatten, haben wir uns nochmal für ein weiteres Jahr entschieden, und werden bis zum Schluss alles geben. Im Sommer ist aber Schluss. Wir haben als Gespann angefangen, und so beenden wir es auch“, so der 58-jährige Detlef Brinkmann.
Ihrhoves Fußballobmann Marcel Brünink hat Verständnis für die Entscheidung. „Das sind schon absolut nachvollziehbare Gründe, und die beiden gibt es ja nur im Doppelpack. Der Verein und die Mannschaft wissen auch schon länger Bescheid. Das ist natürlich sehr schade, gerade bei der Entwicklung, die sie angestoßen haben. Beide sind verdiente Concorden. Sie haben sehr gute Arbeit geleistet und uns in der Bezirksliga so positioniert, dass wir auch für andere Vereine wieder interessant geworden sind. Wir verlieren leider zwei großartige Trainer“, so Marcel Brünink. „Sie haben uns stabilisiert und aus der Mannschaft eine tolle Einheit geformt. Die hat natürlich auch einen super Job gemacht. Dass wir auf dem dritten Platz überwintern, war ja nicht zu erwarten“, so Brünink.