Osnabrück LKA Niedersachsen kontrolliert Betriebe wegen Clankriminalität – Verstöße auch in Osnabrück
Die Polizei hat im November in ganz Niedersachsen viele Betriebe kontrolliert. Auch in Osnabrück gab es mehrere Einsätze. Die Ermittler wurden fündig.
Unter der Federführung des Landeskriminalamts Niedersachsen (LKA) fanden im November landesweit umfangreiche Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung von Clankriminalität statt. Auch in Osnabrück gab es mehrere Einsätze. Dabei fiel ein Betrieb besonders auf: Die Beamten vermuten, dass dort der Handel mit Warenautomaten nur ein Scheingeschäft ist.
In einem weiteren Kiosk in Osnabrück fanden die Einsatzkräfte über 550 verbotene Nikotinprodukte und 50 Vapes. Die Waren wurden sichergestellt.
Die Kontrollen fanden vom 3. bis 24. November statt. Sie wurden vom Landeskriminalamt Niedersachsen geleitet. Viele Behörden arbeiteten zusammen – unter anderem Polizei, Zoll, Finanzämter und Ordnungsämter. Insgesamt machten mehr als 100 Einsatzkräfte mit.
In Niedersachsen wurden 46 Betriebe und rund 150 Personen kontrolliert. Die Polizei stellte 22.000 Euro Bargeld, Handys, Laptops, Datenträger und eine kleine Menge Drogen sicher. Außerdem leitete sie Verfahren wegen Geldwäsche, Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug ein. Die Behörden prüfen auch, ob Geld oder Besitz eingezogen werden kann.
Bei einer Kontrolle einer Sportsbar im Landkreis Leer konnte in einem Nebenraum eine gerade stattfindende Pokerrunde festgestellt werden. Es wurde ein Strafverfahren wegen der Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel eingeleitet. Das Bargeld wurde sichergestellt. Bei einem Betrieb in Papenburg ergaben sich eindeutige Hinweise auf die Manipulation der Strom- und Gaszähler. Die Energieversorgung wurde vorerst durch den zuständigen Energieversorger abgestellt.