Osnabrück Weihnachtsmarkt 2025: Auf diese Neuerungen können sich Besucher in Osnabrück freuen
Ab Montag, 24. November, öffnet der historische Weihnachtsmarkt in Osnabrück und dürfte auch 2025 wieder Hunderttausende Besucher anziehen. Darüber, was sich in diesem Jahr ändert, haben Oberbürgermeisterin, Stadtmarketing-Chef und Schaustellerboss vorab informiert.
Der Weihnachtsmarkt sei „nicht nur ein Ort für besondere winterliche Momente, sondern auch ein wichtiger Motor für die Osnabrücker Innenstadt“, sagt Alexander Illenseer. Als Chef der Marketinggesellschaft Osnabrück (mO) muss er ja so sprechen. Schließlich will er sein Produkt verkaufen.
Wirklich schwer hat er es damit aber nicht. Jährlich zieht der historische Weihnachtsmarkt Hunderttausende Besucher an. Und das nicht nur aus der Region, sondern weit darüber hinaus – auch in den Niederlanden mache er Werbung, sagt Illenseer. Mit Erfolg.
In diesem Jahr will der Marketing-Chef den Weihnachtsmarkt aber auch als den Abschluss einer Eventsaison verstanden wissen, die „einmalig für die Stadt“ gewesen sei. Während der Maiwoche und dem Tag der Niedersachsen Ende August habe sich Osnabrück von der besten Seite gezeigt.
„Mit dem Ende des Weihnachtsmarktes werden alle Events zusammen rund drei Millionen Menschen angezogen haben“, prophezeit Illenseer. Das zahle auf den stationären Handel und die Gastronomie ein – neben kulturellen Events die wichtigsten Säulen einer lebendigen Innenstadt.
Kontinuität gilt hingegen für die diesjährigen Glühweinpreise. Bernhard Kracke junior, Vorsitzender des Schaustellerverbands Weser-Ems, betont, dass sich die Preise im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert haben. Die Tasse Glühwein (0,2 Liter) kostet auch in diesem Jahr vier Euro, der Tassenpfand liegt bei drei Euro.
Oberbürgermeisterin Pötter betont, dass die Sicherheit des Marktes in diesem Jahr erneut großgeschrieben werde. „Gerade mit Blick auf den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 zeigt sich, wie notwendig diese Vorkehrungen sind.“ Bei den Sicherheitsmaßnahmen sei man aber erprobt. Eine Verschärfung schließt Pötter für dieses Jahr aus. Es gelte die Devise: „So zurückhaltend wie möglich, aber so viel wie nötig.“