Einsatz  Große Übung mit zwei Drehleitern in Flachsmeer

| | 21.11.2025 14:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Feuerwehr Westrhauderfehn nahm mit der Drehleiter an der Übung in Flachsmeer teil. Foto: Feuerwehr/Markus Bruns
Die Feuerwehr Westrhauderfehn nahm mit der Drehleiter an der Übung in Flachsmeer teil. Foto: Feuerwehr/Markus Bruns
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Das Szenario: In einem Wohn- und Geschäftshaus in Flachsmeer war im Keller ein Feuer ausgebrochen. Im Einsatz waren auch die Drehleitern aus Westrhauderfehn und Warsingsfehn. So lief die Übung ab.

Flachsmeer/Westrhauderfehn/Warsingsfehn - In Flachsmeer fand am Mittwochabend 19. November 2025, eine groß angelegte und realitätsnahe Einsatzübung statt. Um 19.19 Uhr erfolgte die Alarmierung der ersten Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr“. An der größeren Übung beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Flachsmeer, Steenfelde, Großwolde, Ihren und Völlenerkönigsfehn, die Drehleiter der Feuerwehr Westrhauderfehn, die Drehleiter der Feuerwehr Warsingsfehn, die Informations- und Kommunikationsgruppe, die Hygienegruppe, SEG Florian des Malteser Hilfsdienstes Rhauderfehn-Bockhorst sowie ein Rettungswagen der Malteser Papenburg.

Direkt nach dem Eintreffen gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz in das Gebäude. Foto: Feuerwehr/Markus Bruns
Direkt nach dem Eintreffen gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz in das Gebäude. Foto: Feuerwehr/Markus Bruns

Nach Auskunft von Markus Bruns, Pressesprecher der Westoverledinger Feuerwehren, war ein Wohn- und Geschäftshaus an der Bürgermeister-Wever-Straße das Übungsobjekt. Das Szenario: Im Keller des Komplexes hatte eine Papiertonne Feuer gefangen. Das Treppenhaus war stark verraucht, es wurden mehrere Personen im Gebäude vermisst, weitere befanden sich auf Balkonen und sogar auf dem Dach und warteten auf ihre Rettung.

Atemschutztrupps gingen ins Gebäude

Der Feuerwehrsprecher teilte mit, dass unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Kräfte mehrere Atemschutztrupps zur Menschenrettung ins Gebäude gingen. „Sie suchten die vermissten Personen, retteten diese und übergaben sie an den Rettungsdienst. Gleichzeitig brachten die Einsatzkräfte Personen auf Balkonen und dem Dach über die beiden Drehleitern in Sicherheit“, sagte Bruns.

Im weiteren Verlauf erfolgte nach Angaben des Sprechers der Westoverledinger Feuerwehren eine umfangreiche Nachalarmierung zusätzlicher Einheiten, um „ein möglichst wirklichkeitsnahes Einsatzbild zu schaffen“.

Kurz nach der Alarmierung trafen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren beim Einsatzort ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass es eine groß angelegte Übung war. Foto: Feuerwehr/Markus Bruns
Kurz nach der Alarmierung trafen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren beim Einsatzort ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass es eine groß angelegte Übung war. Foto: Feuerwehr/Markus Bruns

Ein Schwerpunkt, so Bruns, lag auf dem Einsatz der Drehleitern. „Besonders für die Feuerwehr Warsingsfehn war dies ein wichtiger Schritt. Die Ortswehr hat ihre neue Drehleiter erst kürzlich erhalten und nutzte die Gelegenheit, erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Zudem war es für Warsingsfehn die erste Übung überhaupt mit einer Drehleiter, was für die zukünftige Einsatzroutine von großer Bedeutung ist“, führte Bruns aus.

Organisiert wurde die Übung von Flachsmeers Ortsbrandmeister Andre Westermann und seinem Stellvertreter Onno Walker. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

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