Burladingen  Sohn berichtet: So geht es dem ehemaligen Trigema-Chef Wolfgang Grupp heute

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 18.11.2025 19:28 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mitte September hatte der ehemalige Trigema-Chef Wolfgang Grupp seinen ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Suizidversuch. Foto: IMAGO/HMB Media/Uwe Koch
Mitte September hatte der ehemalige Trigema-Chef Wolfgang Grupp seinen ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Suizidversuch. Foto: IMAGO/HMB Media/Uwe Koch
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Wolfgang Grupp hatte im Juli in einem offenen Brief mitgeteilt, dass er sich das Leben nehmen wollte. Vor wenigen Wochen hatte der ehemalige Trigema-Chef erstmals wieder einen öffentlichen Auftritt. Doch wie geht es dem 83-Jährigen?

Im Juli dieses Jahres hatte ein großer Polizeieinsatz in der Villa des Unternehmers Wolfgang Grupp bundesweit für Aufsehen gesorgt. Nach mehreren Tagen der Ungewissheit teilte der ehemalige Chef des Textilunternehmens Trigema in einem offenen Brief schließlich mit, dass er sich das Leben nehmen wollte.

Vor wenigen Wochen zeigte sich Grupp nun erstmals wieder öffentlich, als er ein Trigema-Geschäft besuchte. Eine Unternehmenssprecherin teilte in diesem Zusammenhang mit, dass sich der 83-Jährige weiterhin im Genesungsprozess befinde und sich in seinem natürlichen Umfeld bewege. Jetzt hat sein Sohn, Wolfgang Grupp Junior, weitere Details zum Gesundheitszustand seines Vaters gemacht.

Gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ erklärte Grupp Junior, dass sein Vater fast täglich im Betrieb anzutreffen sei. Dort verbringe er Zeit in seinem Büro, nehme an Gesprächen teil und diktiere Briefe. Gleichzeit überlasse der 83-Jährige die Verantwortung überwiegend seinem Sohn sowie seiner Frau Elisabeth und seiner Tochter Bonita.

Dies scheint auch im Sinne von Wolfgang Grupp Junior zu sein. „Ich kann und möchte keine Kopie meines Vaters sein, jedoch die Werte von Trigema bewahren“, erklärte er.

Anmerkung der Redaktion: Bitte holen Sie sich rechtzeitig Hilfe, wenn Sie Suizidgedanken plagen, und kontaktieren Sie die Telefonseelsorge. Dort wird Ihnen kostenlose Hilfe angeboten. Hier geht es zu der Homepage der Telefonseelsorge. Unter der Telefonnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 können Sie dort auch kostenlos anrufen. Eine Übersicht über weitere Beratungsstellen gibt es auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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