Osnabrück  Langschläfer sorgt für Pause – Bombenräumung in Osnabrück erneut unterbrochen

Christian Ströhl, Jean-Charles Fays
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Von Christian Ströhl, Jean-Charles Fays
| 09.11.2025 15:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Wegen eines Langschläfers im Evakuierungsgebiet musste die Bombenräumung in Osnabrück am Sonntagmittag unterbrochen werden. Foto: imago/Bihlmayerfotografie
Wegen eines Langschläfers im Evakuierungsgebiet musste die Bombenräumung in Osnabrück am Sonntagmittag unterbrochen werden. Foto: imago/Bihlmayerfotografie
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Am Sonntagmittag meldet sich ein Langschläfer aus seiner Wohnung im Evakuierungsgebiet bei der Stadt – er sei gerade aufgewacht. Die Bombenräumung mit mehr als 14.000 Menschen im Evakuierungsgebiet wird gestoppt, der Sprengmeister kommt aus dem Rhythmus, die Stadt ist verärgert.

Der Sprengmeister musste am Sonntagmittag erneut eine Pause einlegen: Eine Person hatte sich aus ihrer Wohnung im Evakuierungsgebiet gemeldet – nach eigenen Angaben war sie „gerade erst aufgewacht“. Die Polizei begleitete die Person daraufhin aus dem Sperrbereich.

Die Folge: Die Arbeiten an den Verdachtspunkten mussten gestoppt werden, bis das Gebiet wieder als sicher gilt. Gegen die Person wird laut Stadt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Solange sich noch Personen im Evakuierungsgebiet befinden, gibt es keine Sicherheit an den Verdachtspunkten – der Sprengmeister muss in dieser Zeit seine Arbeit unterbrechen. Der Sprecher der Stadt Osnabrück, Simon Vonstein, sagte: „Das hält die Maßnahme für alle mehr als 14.000 Menschen im Evakuierungsgebiet auf, die Sprengmeister kommen aus dem Rhythmus, das unterbricht die ganze Aktion. Das Bußgeld in diesen Fällen liegt bei mindestens 300 Euro. Das ist kein Spaß – alle sollten die Maßnahme ernst nehmen.“

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