Fast fertig  Radweg in Remels wird eröffnet – aber Spuren bleiben

Lars Löschen
|
Von Lars Löschen
| 04.11.2025 07:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bei der Abnahme dabei waren: Eike Gößling (von links), Heinz Trauernicht, Peter Walde und Thomas Boekhoff. Foto: Lars Löschen
Bei der Abnahme dabei waren: Eike Gößling (von links), Heinz Trauernicht, Peter Walde und Thomas Boekhoff. Foto: Lars Löschen
Artikel teilen:

Der neue Radweg in Remels ist fast fertig. Einige Jugendliche hatten den frischen Beton vor der Eröffnung bereits befahren. Die Spuren werden noch bleiben.

Remels - „Es sah schlimmer aus, als es am Ende war“, sagt Bürgermeister Heinz Trauernicht, als er auf die Reifenspuren im neuen Radweg an der Uferstraße blickt. Der Radweg, der von Remels nach Nordgeorgsfehn führt, war Anfang Oktober bereits von mehreren Jugendlichen befahren worden. Sie hinterließen deutliche Reifenspuren im frischen Beton. Trauernicht und die Gemeinde Uplengen befinden sich weiterhin in der Lösungsfindung. „Wir haben die Täter und sind in guten Gesprächen mit den Familien“, sagt er. Wie die Spuren beseitigt werden, stehe noch nicht fest.

Die Spuren werden noch einige Zeit im Beton zu sehen sein. Foto: Lars Löschen
Die Spuren werden noch einige Zeit im Beton zu sehen sein. Foto: Lars Löschen

Eigentlich sollte der Bau schon im September abgeschlossen sein. Doch immer wieder funkten die schlechten Wetterverhältnisse dazwischen. Der Beton ist inzwischen vollkommen ausgehärtet. Der Radweg müsse laut Bauleiter Eike Gößling nur noch „angedeckt“ werden. Bagger sollen die Erde verteilen. „Wir brauchen nur zwei trockene Tage, dann ist das fertig“, sagt Gößling im Gespräch. Voraussichtlich Ende dieser Woche wird der Radweg öffentlich befahrbar sein.

Laternen sollen zeitnah installiert werden

Mit verbaut wurde auch ein Erdkabel. Das soll als Option dienen, später Beleuchtung zu installieren. Das sei auch mit Blick auf den ständigen Schülerverkehr nötig, findet Remels‘ Ortsvorsteher Peter Walde. Das sieht der Ortsvorsteher von Nordgeorgsfehn, Thomas Boekhoff, genauso. Der Kirchpfad in der Ortschaft sei ähnlich wie der neue Radweg gebaut – inklusive Erdkabel. Die Beleuchtung stehe allerdings noch aus. „Drei Laternen sollen da hinkommen“, sagt Boekhoff. Beide Ortsvorsteher hoffen, dass sich das Aufstellen von Laternen an der Uferstraße nicht so lange hinzieht.

Der Regen hat die Arbeiten an der Uferstraße erschwert. Foto: Lars Löschen
Der Regen hat die Arbeiten an der Uferstraße erschwert. Foto: Lars Löschen

Autos und andere große Fahrzeuge sollen den neuen Radweg nicht befahren. Dafür wurden Poller aufgestellt. Die Landbesitzer können aber weiterhin zu ihren Flächen. Zwischen Radweg und Nordgeorgsfehnkanal soll ein Grünstreifen bleiben. Dieser werde laut Trauernicht gerne von Hundebesitzern genutzt – und das solle auch weiter so bleiben.

Der Radweg ist 2,5 Meter breit. Foto: Lars Löschen
Der Radweg ist 2,5 Meter breit. Foto: Lars Löschen

„Das ist ein Radweg, wie wir uns das vorstellen. Schön breit“, sagt der Bürgermeister. 450.000 Euro werde der Weg insgesamt kosten, 90 Prozent davon würden vom Bund gefördert. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm Stadt und Land. Auf der anderen Seite von Remels soll ein weiterer Radweg entstehen – ebenfalls am Nordgeorgsfehnkanal. Dieser soll bis zur Landkreisgrenze nach Wiesmoor führen und acht Kilometer lang sein. Der Förderantrag sei gestellt, aber noch nicht bewilligt. Die Kosten gehen in den Millionenbereich.

Ähnliche Artikel