Osnabrück Kostenlos lesbar: 14.250 Menschen müssen am 9. November ihre Wohnungen in Osnabrück verlassen
Im Osnabrücker Lokviertel stehen die nächsten Bombenräumungen an. 14.250 Menschen müssen am 9. November 2025 ihre Wohnungen verlassen.
Und wieder müssen Tausende Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen: Am 9. November werden im Osnabrücker Lokviertel erneut mutmaßliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. 14.250 Menschen aus etwa 9050 Haushalten sind von der Evakuierung betroffen, teilte die Stadt am Dienstag mit.
Vier Verdachtspunkte wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst an dem Tag angehen.
Bis 7 Uhr an besagtem Sonntagmorgen müssen die Osnabrücker im Evakuierungsbereich ihre Wohnungen verlassen haben. Tausend Meter beträgt der Radius. Damit sind auch wieder das Marienhospital und Christliche Kinderhospital (CKO) sowie der Hauptbahnhof und eine Altenpflegeeinrichtung betroffen.
Die 9050 Haushalte wird die Stadt vorab mit Handzetteln informieren. In der Gesamtschule Schinkel wird ein Evakuierungszentrum eingerichtet.
Für Fragen, die bereits jetzt geklärt werden müssen, richtet die Stadt Osnabrück unter der Telefonnummer 0541 323-4490 eine Hotline ein, die von 9 bis 17 Uhr erreichbar ist. Am Samstag vor sowie während der Maßnahme wird die Hotline ebenfalls geschaltet.
Wer einen Krankentransport benötigt, wird gebeten, sich rechtzeitig unter der Telefonnummer 0541 323-4455 zu melden.
Die Stadt weist erneut eindringlich darauf hin: Die Evakuierungsanordnung ist verbindlich. Das betroffene Gebiet muss daher verlassen werden. Eine für den Tag geltende Allgemeinverfügung legt fest: Wer sich nach 7 Uhr in dem Evakuierungsgebiet aufhält, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 300 Euro rechnen.
Auf geo.osnabrueck.de/evakuierung wird die Stadt weitere Informationen zu der geplanten Maßnahme am 9. November in vielen Sprachen veröffentlichen.