Polizei meldet  Ruinierter Radweg in Remels – Verursacher gefasst

Lars Löschen
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Von Lars Löschen
| 15.10.2025 17:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Für diese Spuren im Beton sind die Täter verantwortlich. Foto: Gemeinde Uplengen/Archiv
Für diese Spuren im Beton sind die Täter verantwortlich. Foto: Gemeinde Uplengen/Archiv
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Trotz Absperrung sind mehrere Personen auf dem frischen Beton vom neuen Radweg in Remels gefahren. Nun wurden sie ermittelt. Das sagt die Polizei.

Remels - Der neue Radweg, der von Remels nach Nordgeorgsfehn führt, ist in der vergangenen Woche bereits vor der Eröffnung von mehreren Personen befahren worden. Sie hinterließen deutliche Reifenspuren im frischen Beton. Nun teilt die Polizeiinspektion Leer/ Emden mit: „Seitens der Gemeinde Uplengen wurde eine Belohnung ausgesetzt. Im Nachgang hierzu konnten die Verursacher ermittelt werden.“ Es handele sich dabei um Jugendliche. Weitere Angaben zu den Verursachern konnte die Polizei dieser Redaktion gegenüber bislang noch nicht machen.

Die Schadenshöhe kann bislang nicht beziffert werden, heißt es weiter. Der betroffene Weg werde durch eine Fachfirma instandgesetzt.

Rund 100 Meter Radweg beschädigt

Eigentlich war man in Remels kurz davor, den neuen Radweg nach Nordgeorgsfehn fertigzustellen. Der Beton musste nur noch aushärten. Doch am Mittwochabend, 8. Oktober 2025, gegen 18.30 Uhr haben Unbekannte die noch abgesperrte Uferstraße entlang des Kanals befahren. Laut Gemeindebürgermeister Heinz Trauernicht wurde ein Stück von rund 100 Metern Länge beschädigt. Mehrere Spuren sind im Beton zu erkennen – wahrscheinlich von E-Scootern.

Der neue Radweg an der Uferstraße in Remels ist Teil der Deutschen Fehnroute. Mehrere Wochen war die Straße für den Bau gesperrt. Etwa einen Kilometer lang und 2,5 Meter breit ist der neue Betonweg. „Ganz nach holländischem Vorbild“, erklärte Trauernicht zu Beginn der Arbeiten. Fahrradfahrer sollen sich nämlich nicht in die Quere kommen. 450.000 Euro werde es insgesamt kosten, 90 Prozent davon würden vom Bund gefördert. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm Stadt und Land.

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