Osnabrück „Ohne Sie wäre Osnabrück eine andere Stadt“: Erstsemester der Universität begrüßt
An der Universität Osnabrück hat das Wintersemester 2025/2026 begonnen, viele Neulinge haben ihr Studium aufgenommen. Weihnachtsmarkt, Pommes in der Mensa – wir haben uns unter „Erstis“ und Master-Studenten umgehört, worauf sie sich freuen.
Rund 3500 Einschreibungen gibt es nach Angaben der Universität Osnabrück zum Wintersemester 2025/2026, darunter sind knapp 1900 Studienanfänger. Bei der Begrüßungsfeier in der Osnabrückhalle mit Reden, Musik- und Tanzeinlagen sowie anschließender Infomesse sagte Präsidentin Susanne Menzel-Riedl den Neuankömmlingen herzlich willkommen: „Wenn Sie nicht da wären, wäre Osnabrück eine andere Stadt.“
Doch wer sind die jungen Menschen, die nun in Osnabrück einen neuen Lebensabschnitt beginnen, ob als Studienanfänger oder Master-Studenten? Wir haben bei einigen von ihnen nachgefragt.
Nina: Ich fand die Stadt sehr schön und irgendwie hat mich die Uni auch voll angesprochen.
Kerstin: Mein Bruder und seine Frau haben hier studiert. Dadurch kannte ich die Stadt schon und fand sie sehr schön. Und ich habe auch sehr viel Gutes über die Uni gehört.
Lukas: Ich komme aus der Nähe und habe hier am Schnupperstudium teilgenommen. Da habe ich den Studiengang kennengelernt und dann auch bemerkt, dass er sehr selten ist. Und dann habe ich mich hierfür entschieden.
Jonas: Osnabrück ist als Stadt des Westfälischen Friedens von 1648 sehr interessant für ein Geschichtsstudium. Ich habe mich an insgesamt vier Unis beworben. Und wurde in Osnabrück angenommen.
Matilda: Der Master ist sehr kompetitiv. Deswegen habe ich mich an sehr vielen Orten beworben. Und in Osnabrück wurde ich angenommen.
Tristan: Osnabrück hat mich gewählt. Ich habe mich in allen Städten, die den Master anbieten, beworben. Osnabrück wurde es dann. Und jetzt bin ich mega happy damit.
Kerstin: Durch meinen Bruder, und ein bisschen shoppen war ich hier schon. Aber es wird noch erkundet.
Lukas: An ein paar Wochenenden war ich mal hier, zum Feiern oder zum Einkaufen. Aber viele Kneipen kenne ich noch nicht, und auch in den Museen und Theatern war ich noch nicht oft. Das will ich auf jeden Fall machen als Student.
Matilda: Ich war jetzt ein, zwei Mal hier, um es mir anzuschauen. Ich merke, dass es viel gibt, was ich noch zu entdecken habe.
Nina: Fast noch gar nicht. Vor dem Studium war ich noch nicht wirklich hier.
Jonas: Eher weniger. Osnabrück habe ich nie so wirklich besucht. Vielleicht mal das Nettebad, aber auch eher selten.
Tristan: Noch nicht so gut. Ich bin erst seit knapp einer Woche hier. Aber ich freue mich darauf, mehr zu entdecken.
Nina: Ich wohne hier, in einer Zweier-WG mit Hund.
Kerstin: Ich wohne hier, alleine.
Jonas: Ich pendle bis jetzt.
Matilda: Ich wohne hier. In einer WG, wir sind zu viert.
Tristan: Ich wohne in einer Fünfer-WG.
Lukas: Ich pendle gerade noch, aber ich werde demnächst anfangen, mich auf Wohnungssuche zu begeben.
Matilda: Frühaufsteher.
Nina: Langschläfer auf jeden Fall.
Kerstin: Ich stehe eher früh auf, damit ich nicht so ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Tag habe.
Tristan: Definitiv Langschläfer.
Lukas: Langschläfer, aber gezwungen dazu, Frühaufsteher zu sein, jetzt mit dem Studium.
Jonas: Unter der Woche eher ein Frühaufsteher, am Wochenende eher ein Langschläfer.
Nina: Mensa. Ich habe meistens nicht so viel Lust zu kochen. Ich finde das voll anstrengend und es dauert voll lange.
Kerstin: Ich denke eher Mensa, aber an einem schönen Abend mal zusammen kochen mit irgendwem, das kann ich mir auch gut vorstellen.
Matilda: Selber kochen.
Tristan: Selber kochen, wenn es gut sein muss. Wenn es schnell gehen muss, Mensa.
Lukas: Ich will die Mensa ausprobieren. Ist praktischer, ist schneller.
Jonas: Mensa bietet tolles Essen an, aber wenn man selbst kocht, ist man flexibler. Und da kann man auch sehr viele gute Speisen zaubern.
Nina: Ich bin ja Ersti, ich nehme mir jetzt mal vor, während des Semesters zu lernen. Aber wahrscheinlich schiebe ich das trotzdem.
Matilda: Während des Semesters lernen.
Kerstin: So wie ich mich kenne, werde ich tatsächlich im Semester lernen, weil sonst ganz großer Stress bei mir aufkommt. Und ich denke, das werde ich auch so durchziehen.
Jonas: Eher während des Semesters, weil man dann auch so lernen kann, dass es aufeinander aufbaut, statt am Ende alles lernen zu müssen.
Lukas: Die Wunschvorstellung ist natürlich, dass ich während des Semesters lerne. Das war in meinem bisherigen Leben aber nicht so.
Tristan: Also ich nehme mir natürlich vor, während des Semesters zu lernen. Aber ich glaube realistisch ist kurz vor der Prüfung.
Matilda: Die Zeit genießen.
Tristan: Die Zeit genießen, definitiv.
Nina: Die Zeit hier genießen. Es ist mir voll wichtig, dass mich das Studium nicht komplett einnimmt, sondern dass ich einfach eine tolle Zeit habe.
Kerstin: Die Zeit genießen. Diese Zeit ist schon bedeutungsvoll, glaube ich, und das möchte ich auch nutzen.
Jonas: Ist ein Zweispalt muss ich ehrlich sagen. Aber eher die Zeit genießen.
Lukas: Die Zeit genießen während man halbwegs schnell fertig wird.
Kerstin: Diese ganzen Leute kennenlernen. Und das, was ich lerne, auch direkt in die Praxis zu nehmen im Nebenjob.
Matilda: Dass hier alles so überschaubar und nah aneinander ist und all die Menschen, die ich kenne, so nah an mir dran wohnen. Darauf freue ich mich, das hatte ich noch nie.
Lukas: Die Pommes in der Mensa sollen gut sein.
Jonas: Ich freue mich auf die ganzen neuen Erfahrungen und die ganzen neuen Leute, die ich hier kennenlerne.
Tristan: Einfach auf Neues, neue Leute, neue Einflüsse. Und zu entdecken, was Osnabrück so zu bieten hat.
Nina: Auf den Weihnachtsmarkt hier. Bei uns gibt es das nämlich gar nicht richtig.