Osnabrück  „Eine coole Stadt zum Studieren“: Erstsemester der Hochschule zum Start in Osnabrück

Julian Blome
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Von Julian Blome
| 23.09.2025 15:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
2600 jungen Männer und Frauen nehmen 2025 ein Studium am Standort Osnabrück der Hochschule auf. Sie wurden nicht nur offiziell begrüßt in der Osnabrückhalle, sondern konnten sich auch an diversen Ständen informieren. Foto: Marcel Bechtel / Neue Osnabrücker Zeitung
2600 jungen Männer und Frauen nehmen 2025 ein Studium am Standort Osnabrück der Hochschule auf. Sie wurden nicht nur offiziell begrüßt in der Osnabrückhalle, sondern konnten sich auch an diversen Ständen informieren. Foto: Marcel Bechtel / Neue Osnabrücker Zeitung
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Rund 2600 Erstsemester beginnen 2025 ihr Studium an der Hochschule Osnabrück. Warum ihre Wahl auf Osnabrück gefallen ist und was ein Flyer mit einem Hasen bewirken kann – wir haben mit einigen Erstis gesprochen.

„Die Hochschule Osnabrück ist ein toller Ort, um sich auszuprobieren, seinen Weg zu finden und erfolgreich durchzustarten.“ Mit diesen Worten hieß Hochschulpräsident Alexander Schmehmann die neuen Studierenden willkommen. Die Begrüßung samt Ausstellungsmesse findet traditionell in der Osnabrückhalle statt.

3250 Erstsemester nehmen zum Wintersemester 2025/26 an der Hochschule Osnabrück ihr Studium auf, rund 2600 davon an den Osnabrücker Standorten Westerberg, Caprivi und Haste. Dort sind die Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur angesiedelt, Ingenieurwissenschaften und Informatik, Wirtschafts‐ und Sozialwissenschaften sowie das Institut für Musik. Für die Studiengänge der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen haben sich 650 neue Studierende eingeschrieben.

„Bestimmt sind Sie ein wenig aufgeregt. Vielleicht auch leicht besorgt und Sie fragen sich: Habe ich mich für das richtige Studienfach, die richtige Hochschule, die richtige Stadt entschieden?“, sagte Schmehmann den Neuankömmlingen. Wir haben uns bei den Erstsemsetern umgehört: Warum haben sie sich für Osnabrück entschieden? Und wie gut kennen sie die Stadt schon?

Patrick (18), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Ich habe hier Verwandte in der Nähe. Aber ich finde auch, dass es einfach eine coole Stadt zum Studieren ist. Es ist auch eine der größeren Städte in meiner Gegend. Ich komme aus Ochtrup.“

Marie (22), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Meine Eltern wohnen kurz außerhalb von Osnabrück. Und dann kann ich ganz gut pendeln.“

Morits (19), Öffentliche Verwaltung: „Es gibt eine Kooperation zwischen der Hochschule und dem Landkreis Diepholz, wo ich herkomme. Osnabrück ist auch gut mit dem Zug zu erreichen. Es geht noch zum Pendeln. Also ist Osnabrück naheliegend.“

Maxim (19), Öffentliche Verwaltung: „Wegen der Kooperation zwischen der Hochschule und dem Landkreis Diepholz.“

Daniel (19), Soziale Arbeit: „Warum nicht? Ich bin schon in der Ecke gewesen, ich mochte die Stadt. Ich wusste, dass der Studiengang hier angeboten wird. Ich kenne die Stadt, ich mag die Stadt.“

Fiona (20), Soziale Arbeit: „Ich komme aus Schüttorf und ich wollte eigentlich schon immer nach Osnabrück. Als ich klein war, habe ich so einen Flyer von der Stadt Osnabrück bekommen, da war ein Hase drauf. und ich fand Hasen da sehr toll. Und seitdem wollte ich nach Osnabrück, studieren.“

Patrick (18), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Ich wohne hier jetzt. Alleine.“

Marie (22), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Ich pendle von Hollage aus.“

Morits (19), Öffentliche Verwaltung: „Ich pendle.“

Maxim (19), Öffentliche Verwaltung: „Ich pendle.“

Daniel (19), Soziale Arbeit: „Ich wohne hier in einer WG.“

Fiona (20), Soziale Arbeit: „Pendeln.“

Patrick (18), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Noch gar nicht.“

Marie (22), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Sehr gut.“

Morits (19), Öffentliche Verwaltung: „Eigentlich noch gar nicht. Ich bin fast nie hier gewesen. Höchstens mal im Nettebad. Aber die Stadt kenne ich fast noch gar nicht.“

Maxim (19), Öffentliche Verwaltung: „Sehr gut. Ich wohne eine halbe Stunde von hier entfernt und ich bin auch sehr oft hier. Deswegen kenne ich mich schon sehr gut aus.“

Daniel (19), Soziale Arbeit: „Ich komme aus einem Nebenort. Dementsprechend ist es die nächstgrößte Stadt, heißt, wenn es irgendwelche Anschaffungen gab, die gemacht werden mussten, kam ich hierhin. Und ich bin jetzt auch hier hingezogen. Mittlerweile kenne ich mich, würde ich sagen, recht gut aus.“

Fiona (20), Soziale Arbeit: „So eine 1 von 10. Also ich weiß, wo der Bahnhof ist und ich weiß, wo die Hochschule ist und wie die Busverbindung heißt, die da hinfährt.“

Patrick (18), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Auf das Leben mit den anderen Studierenden hier. Und darauf, neue Freunde zu finden.“

Marie (22), Internationale Betriebswirtschaft und Management: „Auf die Zeit hier im Studium und dass man neue Leute kennenlernt.“

Morits (19), Öffentliche Verwaltung: „Auf so einen neuen Abschnitt im Leben einfach. Es ist aufregend, an so einer größeren Schule zu sein. Neue Leute kennenlernen, die Stadt kennenlernen, all das. Auch natürlich ein bisschen feiern und was sonst noch dazugehört.“

Maxim (19), Öffentliche Verwaltung: „Neue Freunde kennenzulernen. Natürlich auch darauf, mein Studium abzuschließen, damit ich später mal endlich mein eigenes Geld verdienen kann. Aber auch auf die Zeit hier. Feiern gehen, Spaß haben.“

Daniel (19), Soziale Arbeit: „Wahrscheinlich auf das Praxis-Semester. Weil die Soziale Arbeit lebt von der Praxis.“

Fiona (20), Soziale Arbeit: „Ich glaube auf die ersten Vorlesungen. Da kann man ganz viele neue Leute kennenlernen und auch die Profs.“

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