Osnabrück  Auch keine Bombenräumung am 12. Oktober im Osnabrücker Lokviertel

Christian Ströhl
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Von Christian Ströhl
| 23.09.2025 13:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Bleiben zu Hause: Die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst müssen am 12. Oktober keine Bomben in Osnabrück entschärfen. Foto: Sebastian Dannenberg
Bleiben zu Hause: Die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst müssen am 12. Oktober keine Bomben in Osnabrück entschärfen. Foto: Sebastian Dannenberg
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Die Bombenräumung im Osnabrücker Lokviertel an diesem Wochenende war bereits abgesagt worden. Nun meldet die Stadt Osnabrück: Auch der vorgemerkte Termin am 12. Oktober wurde abgesagt.

Die geplante Bombenräumung im Lokviertel in Osnabrück am Sonntag, 12. Oktober, fällt aus. Das teilte die Stadt mit. Zuvor war bereits der Termin im September abgesagt worden. Ein weiterer Termin für dieses Jahr ist jedoch vorgemerkt.

Auf dem Gelände sind bereits zahlreiche Blindgänger gefunden worden. Deshalb ist davon auszugehen, dass in den kommenden Wochen weitere Verdachtspunkte entstehen. Eine Räumung wird nicht sofort bei jedem einzelnen Fund notwendig, sondern in der Regel erst, wenn vier Blindgänger entdeckt werden. Eine Ausnahme gilt, wenn eine sofortige Entschärfung nötig ist. So wie im Februar dieses Jahres, als spontan 14.000 Osnabrücker das Gebiet rund um den alten Güterbahnhof verlassen mussten.

Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst haben einen Fahrplan bis Ende des Jahres festgelegt. Demnach könnte die nächste Räumung am Sonntag, 9. November, stattfinden. Ob der Termin eingehalten wird, gibt die Stadt drei Wochen vorher bekannt.

Auf dem ehemaligen Güterbahnhofsareal wird ein ganz neuer Stadtteil entstehen, in dem 3500 Menschen leben und Hunderte arbeiten. Doch bis dahin werden vermutlich noch einige Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden müssen.

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