Zwei Ex-Leeraner fehlen  Ihrhove nimmt im Derby in Leer die Favoritenrolle an

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 18.09.2025 17:34 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Ihrhover Hennes Janssen (am Ball) und Arlind Jonjic (dahinter) verpassen das Duell mit ihrem Ex-Verein Germania Leer. Foto:
Die Ihrhover Hennes Janssen (am Ball) und Arlind Jonjic (dahinter) verpassen das Duell mit ihrem Ex-Verein Germania Leer. Foto:
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Concordia Ihrhove will nach dem guten Saisonstart auch bei Germania Leer Punkte einfahren. Ein „Motivationsproblem“ sieht Trainer Christian van Hoorn auf jeden Fall nicht.

Ihrhove - In der Fußball-Bezirksliga tritt der SV Concordia Ihrhove am Freitagabend zum Derby beim VfL Germania Leer an. Nach der ersten Saisonniederlage in Großefehn kehrte die Mannschaft von Christian van Hoorn und Detlef Brinkmann mit einem 5:0-Sieg über den TuS Hinte in die Erfolgsspur zurück und will ihren dritten Platz mit einem weiteren Erfolg festigen. Anstoß ist um 20 Uhr.

Beim SV Concordia Ihrhove herrscht gute Stimmung, und die Vorfreude auf das Duell mit dem VfL Germania Leer ist groß. „Die Jungs brennen auf das Spiel, und ich gehe davon aus, dass sie auch so auf den Platz gehen werden. Wir haben ja einige Spieler mit einer Germania-Vergangenheit, von denen nicht alle im Guten aus Leer gegangen sind. Ein Motivationsproblem haben wir also nicht. Unabhängig davon hoffen wir auf einige Zuschauer und ein gutes Spiel, das wir natürlich gewinnen wollen“, so Christian van Hoorn.

Germania Leer ist eine „Wundertüte“

Mit Ole und Hennes Janssen, Baran Saracoglu, Arlind Jonjic und Malte Eden spielten fünf Concorden vor nicht allzu langer Zeit noch für Germania. Von denen werden Hennes Janssen (Urlaub) und Arlind Jonjic (privat) das Derby allerdings verpassen. „Arlind ärgert sich, er hätte gerne in Leer gespielt. Dass er fehlt, ist nicht optimal, aber wir haben ja auch ohne ihn schon Spiele gewonnen“, so van Hoorn. Fehlen wird zudem Julian Graß, für den das Derby nach einer Oberschenkelverletzung noch zu früh kommt. Dafür kehren Til Rehnen und Marek Akkermann nach ihren Sperren zurück.

„Wir haben schon den klaren Auftrag, drei Punkte aus Leer mitzunehmen. So selbstbewusst können und sollten wir auch sein. Wir müssen uns nicht verstecken. In der aktuellen Konstellation sind wir der Favorit, und dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden“, so der Concordia-Coach. Den Gegner aus Leer kann er nur schwer einschätzen. „Man weiß bei Germania ja nicht mehr, wer am Spieltag aufläuft. Das ist schon eine Wundertüte, daher konzentrieren wir uns auch auf uns“, so van Hoorn.

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