Geräte Spielplätze in der Stadt Leer – das ist der Plan
Für die Spielplätze in der Stadt Leer wurde ein Plan aufgestellt. Einige neue Geräte sind da oder kommen noch. Es gibt aber auch größere Pläne und Ideen.
Leer - Toben, spielen und Spaß: Die Stadtwerke und die Stadt Leer wollen die Spielplätze im Stadtgebiet aufwerten. Dafür gibt es ein Konzept, das „größtenteils bis 2029 umgesetzt werden soll“, wie die Stadt im Juli mitteilte. 31 Spielplätze sind zunächst beinhaltet. Mehrere Hunderttausend Euro sollen dafür investiert werden. Kürzlich wurde der Sachstand der Politik vorgestellt. Hier kommt eine Übersicht.
Welche Geräte sind neu/sind geplant?
Auf dem Spielplatz Juister Weg gibt es demnach eine neue Hängebrücke, an der Otto-Hahn-Straße ein Tic-Tac-Toe-Spiel, am Jollenweg ein Spielboot, am Fuchsienweg eine Schaukel für Kleinkinder, am Liegnitzer Hof einen Kletterhügel und am Lehmkamp einen Sandbagger. Am Eichenkamp soll es eine große neue Spielanlage mit Rutsche und Kletterwand geben, am Spielplatz Kolkweg ein Spielhäuschen in Form eines Feuerwehrautos.
Für den Herbst dieses Jahres ist auch einiges geplant: Unter anderem soll auf dem Spielplatz Kolonistenweg eine eingelagerte Wippe wieder aufgebaut werden. 2026 soll der Spielplatz nämlich neu gestaltet werden und „mit dem Thema Erfindung passe das Spielgerät ‚Gondel‘ perfekt“, heißt es im Sachstandsbericht. An der Brüder-Grimm-Straße wird eine Anlage abgebaut und dafür eine Kletterspinne aufgestellt. Mehrere Federwippen gibt es außerdem: Die meisten von ihnen seien extra für die jeweiligen Themen der Spielplätze gestaltet, heißt es weiter. Preislich mache das aber keinen Unterschied zur Katalogware.
Gibt es auch große Maßnahmen?
Ja. Da geht es im Schwerpunkt um Inklusion: Einmal ist der Julianenpark dran. Der Spielplatz soll teilweise erneuert werden, um mehrere neue Spielgeräte mit Thema Wald und Waldbewohner aufstellen zu können. „Es werden zwei große, inklusive Spielanlagen in Form eines Hirsches und eine mit Blättern aufgestellt, jeweils mit Kletterelementen. Eine neue Sitzecke mit Naturklangelementen sowie Spielgeräte in Blatt- und Tierformen werden eingeplant.“ Die Ausschreibung erfolge im Herbst. Am Lehmkamp wird ebenfalls größer aufgefahren: Nach dem Thema „Landwirtschaft und Arbeiten“ soll dort unter anderem ein erstes voll inklusives Spielgerät mit rollstuhlbefahrbarer Rampe aufgestellt werden.
Im Herbst beziehungsweise Winter soll es eine weitere Ausschreibung geben: es wird musikalisch. Für den Spielplatz an der Händelstraße im Musikerviertel sollen die vier Komponisten Händel, Beethoven, Wagner und Mozart aufgegriffen werden: Die Vier „haben unter anderem mit körperlichen Beeinträchtigungen Großes bewirkt“: So solle der Spielplatz voll inklusiv werden. Er solle für verschiedene Altersgruppen und insbesondere für sehbeeinträchtigte Kinder beziehungsweise Begleitpersonen geeignet sein. Das solle beispielsweise über ein Farbkonzept funktionieren und über ein Orientierungsleitprinzip. Außerdem gibt es größere Ideen: „Wir befinden uns wegen eines Wasserspielplatzes in Gesprächen“, erklärte Stadtbaurat Jens Lüning. „Wir machen uns Gedanken, weil sowas super ankommt.“ Es sei aber auch etwas kostspieliger.