Hannover  Schwerer Sturm und Starkregen über Norddeutschland: DWD ruft Alarmstufe aus

Svana Kühn
|
Von Svana Kühn
| 16.09.2025 13:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Im Norden wird es ungemütlich. Foto: dpa/Lars Penning
Im Norden wird es ungemütlich. Foto: dpa/Lars Penning
Artikel teilen:

Tief „Zack“ zieht über Norddeutschland – und der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturm und Starkregen. Für wann kündigt sich eine Wetterwende an? Die Aussichten im Überblick.

Der erste Herbststurm des Jahres zieht über Deutschland. Nachdem das Tief „Zack“ bereits am Montag den Norden Deutschlands erreicht hat, verlagert sich der Sturm am Dienstag leicht Richtung Süden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für große Teile Deutschlands eine amtliche Warnung herausgegeben.

Für die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Dithmarschen in Schleswig-Holstein rief der DWD sogar Alarmstufe Rot aus. Es herrsche „Gefahr für Leib und Leben“, heißt es. Es werde noch bis etwa 16 Uhr – teils auch bis 18 Uhr– mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 85 km/h gerechnet.

Bis zum frühen Morgen mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schleswig-Holstein bereits mehrfach wegen „Zack“ ausrücken. Oft waren umgestürzte Bäume der Grund. Auch einige Fährverbindungen fallen derzeit aus. Größere Schäden habe es bisher nicht gegeben.

Im Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Thüringen, gilt Alarmstufe Orange: Hier warnt der DWD vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h. Die Warnung gilt in den meisten Regionen noch bis zum Abend.

In der Nacht zum Mittwoch bleibt es in Niedersachsen wechselnd bewölkt. Stellenweise sind auch weiterhin Schauer möglich. In der Früh liegen die Temperaturen auf den Inseln 14 Grad, sonst um 11 Grad, im Oberharz um 8 Grad.

Und wann ist in Niedersachsen wieder mit etwas Herbstsonne zu rechnen? Die Aussichten laut DWD im Überblick.

Auch der Mittwoch startet wolkig bis stark bewölkt. Zunächst gibt es nur vereinzelt Schauer, am Nachmittag zieht jedoch von Westen her Regen auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 und 19 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der See frisch, vereinzelt auch stark und in Böen stürmisch aus Südwest.

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es überwiegend stark bewölkt mit stellenweise Regen oder kurzen Schauern. Die Tiefstwerte sinken auf 14 Grad, im Bergland auf 12 Grad.

Am Donnerstag zeigt sich das Wetter wolkig bis stark bewölkt mit zeitweise leichten Schauern. Die Tageshöchstwerte steigen auf 20 bis 23 Grad, auf den Inseln bleibt es mit 19 Grad etwas kühler. Der Wind weht mäßig bis frisch aus Südwest bis West, im Bergland und an der See sind in Böen teils stürmische Winde möglich.

In der Nacht zum Freitag wird es wechselnd bewölkt, im Südosten teils auch nur gering bewölkt. Im Norden sind vereinzelt leichter Regen oder kurze Schauer möglich. Die Tiefsttemperatur liegt an der See bei 16 Grad, im Binnenland bei 14 Grad und im höheren Bergland bei 12 Grad.

Am Freitag gibt der Sommer ein kurzes Comeback: Im Norden ist es wechselnd bewölkt, während sich im Süden vermehrt die Sonne zeigt. Es bleibt dabei meist trocken. Die Temperaturen steigen deutlich an: An der See sind Höchstwerte um die 20 Grad zu erwarten, im Raum Göttingen wird es mit bis zu 27 Grad warm bis sehr warm. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest.

In der Nacht zum Samstag bleibt es gering bewölkt oder klar und trocken. Die Tiefsttemperaturen liegen an der See bei 17 Grad und im Binnenland bei 13 Grad.

Ähnliche Artikel