Hamburg Geld, Liebe oder Gesundheit? Was den Deutschen am wichtigsten im Leben ist
Zum Glück gehört es, wenn das eigene Leben auch dem persönlichen Wertekompass entspricht. Doch was ist den Deutschen überhaupt am wichtigsten? Das große Geld, eine glückliche Beziehung oder ein gesundes Leben? Eine Umfrage gibt Aufschluss.
Familie, Karriere – oder doch etwas ganz anderes? Was einen im Leben erfüllt und glücklich macht, kann sich je nach Erziehung, sozialer Umstände und Lebenserfahrung bei den Deutschen sehr unterscheiden. Und doch lässt sich ein gewisser Trend abzeichnen, was dem Großteil der Bevölkerung wichtig ist. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Statistikportals Statista hervor.
Demnach gibt es zwei Dinge, die für die Mehrheit der Deutschen im Leben am wichtigsten sind: Gesundheit und das Familienleben. Dass man von schlimmen Krankheiten verschont und auch noch im Alter fit bleibt, gehört für 65 Prozent der insgesamt 4073 Befragten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren zum erfüllten Leben dazu. Ein intaktes Familienleben – gegebenenfalls mit Kindern – zu haben, ist für 55 Prozent der Befragten ein wichtiges Anliegen.
Eine erfolgreiche Karriere zu haben, landet dagegen nur auf Platz drei. Sechs von zehn Deutsche sehen es als eher unwichtigen Faktor an, das große Geld zu verdienen. Ähnlich sieht es aus, wenn es grundsätzlich um Partnerschaften sowie um Freundschaften geht.
Mit etwas prozentualem Abstand folgt die persönliche Entwicklung. Nur etwa jeder Vierte hält Gemeinschaft und Authentizität für die wichtigsten Werte im Leben. Das Schlusslicht der Top-8-Liste stellt Nachhaltigkeit dar.
Offen bleibt allerdings, ob diese Dinge, die man als besonders wichtig erachtet, auch tatsächlich im eigenen Leben Geltung finden. Schaut man sich hierzu den aktuellen Weltglücksreport an, in dem die subjektive Lebenszufriedenheit eines der entscheidenden Kriterien für das Ranking ist, lässt sich vermuten, dass der Wunsch nach Gesundheit, Familie oder Geld bei den Deutschen nicht immer erfüllt wird.
Demnach landet Deutschland nämlich weit abgeschlagen von der Spitze auf Platz 22 – allerdings mit einer leichten Verbesserung zum Vorjahr (Platz 24). Im Schnitt würden die Deutschen auf einer Skala von 0 bis 10 die subjektive Lebenszufriedenheit mit 6,753 bewerten.
Laut Report sind die Finnen die glücklichsten Menschen, gefolgt von den Bevölkerungen in Dänemark und Island. Auf den hintersten Plätzen landen der Libanon, Sierra Leone und Afghanistan.