Investition in Verkehr Ausbau von Radweg in Remels soll Auftakt für mehr sein
In Remels wird ein neuer Fahrradweg gebaut. Doch damit sind die Planungen in Uplengen noch nicht abgeschlossen. An anderer Stelle sollen um die acht Kilometer Radweg ausgebaut werden.
Remels - Die Deutsche Fehnroute geht von Wiesmoor aus ein gutes Stück am Nordgeorgsfehnkanal entlang. Dann einmal quer durch Remels und anschließend wieder am Kanal entlang nach Nordgeorgsfehn. Auf diesem Stück – zwischen Remels und Nordgeorgsfehn – ist für Radfahrer allerdings momentan kein Durchkommen. Denn die Uferstraße auf der Nordseite des Kanals ist gerade für Bauarbeiten gesperrt.
„Wir bauen einen neuen 2,5 Meter breiten Radweg aus Beton“, sagt Gemeindebürgermeister Heinz Trauernicht. Fahrradfahrer sollen sich nicht in die Quere kommen. „Ganz nach holländischem Vorbild“, ergänzt Trauernicht. Etwa einen Kilometer ist das Stück lang. 450.000 Euro werde es insgesamt kosten, 90 Prozent davon würden vom Bund gefördert. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm Stadt und Land.
Noch ein Radweg soll ausgebaut werden
Doch damit sind die Planungen für den Radwegeausbau in Uplengen noch nicht abgeschlossen. Mitte oder Ende September soll der Bau an der Uferstraße fertig sein. Danach will sich die Gemeinde nördlich von Remels um den Fahrradweg kümmern. „Am Nordgeorgsfehnkanal bis zur Landkreisgrenze nach Wiesmoor“, beschreibt Trauernicht die rund acht Kilometer lange Strecke, die ausgebaut werden soll. Doch hier sei noch Vorsicht geboten, sagt der Bürgermeister. Der Förderantrag sei gestellt, aber noch nicht bewilligt. Die Kosten gehen in den Millionenbereich.
In der Heimatcheck-Umfrage ostfriesischer Verlage konnten die Uplengener ihre Gemeinde in 14 Kategorien bewerten. Vergleichsweise schlecht wurde hier der Verkehr bewertet. 5,63 von 10 Punkten war das Ergebnis. Damit liegt die Gemeinde in der Region auf Platz 26 von 33. In Uplengen selbst ist der ÖPNV mit 5,21 Punkten von allen Kategorien am schlechtesten bepunktet worden. Auch der Radverkehr hat Kritik abbekommen: „Die vorhandenen Radwege sind dringend sanierungsbedürftig und zu schmal“, kommentierte ein Teilnehmer. Ein anderer bemängelte: „[Der] Fahrradweg Remels/Jübberde ist eine Buckelpiste. [Bei der] Umgehung zu Aral gibt es nicht mal einen Fahrradweg. [Die] Betonstraße nach Hollen ist Schrott. Auch [hier ist] kein Fahrradweg.“