Osnabrück  Palästina-Aktivisten empfangen Bundeskanzler Friedrich Merz in Osnabrück

Jonas E. Koch
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Von Jonas E. Koch
| 23.08.2025 13:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Eine Gruppe von Palästina-Aktivisten protestierte vor der Osnabrückhalle gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen. Foto: Swaantje Hehmann
Eine Gruppe von Palästina-Aktivisten protestierte vor der Osnabrückhalle gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen. Foto: Swaantje Hehmann
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Der CDU-Landesparteitag ist am Samstag in Osnabrück weitergegangen. Mit dabei: Bundeskanzler Friedrich Merz. Eine Gruppe von Palästina-Aktivisten protestierte vor der Osnabrückhalle gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen.

Etwa ein Dutzend Demonstranten empfingen Bundeskanzler Friedrich Merz vor der Osnabrückhalle, der für eine Rede auf dem CDU-Landesparteitag in die Friedensstadt gereist ist. Rund 50 Teilnehmer waren von den Organisatoren, darunter die studentische Osnabrücker Gruppe „Students for Palestine“, für die bei der Polizei angemeldete Demonstration angekündigt worden.

Mit einem Mikrofon sprachen Teilnehmer zu den Delegierten, die das Spektakel von der Terrasse der Osnabrückhalle aus beobachteten. Dabei war auch von einem vermeintlichen „Genozid“ und „Völkermord“ an der palästinensischen Bevölkerung die Rede. Auch die Äußerung Merz, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei in Deutschland herzlich willkommen, wurde wiederholt aufgegriffen. „Das ist ein Bundeskanzler, gegen den man demonstrieren muss“, sagt Teilnehmer Moaz Houssien dazu.

„Das wäre im Gazastreifen niemals möglich“, sagt die Landesvorsitzende der Jungen Union, Karoline Czychon. Natürlich könne man die israelische Regierung für ihr Vorgehen kritisieren. Für sie sei aber klar: „Niemand möchte, dass Kinder sterben. Aber Israel hat das Recht, sich zu verteidigen.“ Sie wünsche sich eine baldige Konfliktlösung.

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