1:4 gegen Großefehn  Germania Leer ärgert den SV Großefehn eine Halbzeit lang

| | 15.08.2025 22:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Germania-Trainer Jan-Niklas Eickels wartet mit seinem Team noch auf die ersten Punkte. Foto: Jens Doden/Emden
Germania-Trainer Jan-Niklas Eickels wartet mit seinem Team noch auf die ersten Punkte. Foto: Jens Doden/Emden
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Freitag wurde bekannt, dass Kapitän Kevin Böse die Germanen nach Loga verlassen hat. Das Team zeigte sich davon lange unbeeindruckt und stellte den Favoriten vor Probleme. Doch dann drehte der SVG auf.

Leer - Der VfL Germania Leer hat im dritten Bezirksliga-Spiel die dritte Niederlage kassiert. Der wieder einmal neuformierte Landesliga-Absteiger, der mit Personalproblemen zu kämpfen hat, verlor gegen den Titelfavoriten SV Großefehn am Freitagabend, 15. August, mit 1:4. Die Fehntjer übernahmen damit wieder die Tabellenführung.

In der ersten Halbzeit lag noch eine Überraschung in der Luft. „Germania hat uns das Leben wirklich sehr, sehr schwer gemacht und auch zurecht 1:0 geführt, weil sie Umschaltmomente wirklich gut genutzt haben“; sagte Großefehns Trainer Bi-Le Tran. Aklemwa Litiya Mwila traf nach sieben Minuten schon zum 1:0. Die Germanen kauften den Gästen zeitweise den Schneid ab, hatten noch ein, zwei weitere Umschaltsituationen. Doch dann unterlief einem Germania-Spieler ein grober Patzer. Sein Pass am eigenen Strafraum erreichte Großefehns Klaas Bikker, der sich die Chance nicht nehmen ließ (38.). Diesen Treffer betitelte Leer-Trainer Jan-Niklas Eickels später als den „Knackpunkt“ der Partie. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Jungs haben gegen den Aufstiegsfavoriten alles auf dem Platz gelassen und zu hoch verloren. Wir waren zeitweise nicht schlechter.“

Spieldaten

Tore: 1:0 Mwila (7.), 1:1, 1:2 Bikker (38./ 59.), 1:3 Smidt (77.), 1:3 Adam (93./ Foulelfmeter).

Doch nach dem Wechsel steigerte sich der SVG, konnte personell nachlegen und das Spiel an sich reißen. Ein weiterer Treffer von Klaas Bikker per Kopf und ein Treffer von Ben Smidt, dessen Hereingabe an allen vorbei ins Tor ging, stellten die Weichen auf SVG-Sieg. Sven Adam verwandelte in der Nachspielzeit dann noch einen Foulelfmeter zum 1:4-Endstand. „Wir waren am Anfang nicht so auf der Höhe. Haben uns dann nach dem 1:1 in der zweiten Halbzeit gesagt, lass uns ruhig bleiben, unsere Fitness unsere breite Bank ausspielen. Das haben wir dann auch getan“, sagte Großefehns Trainer Bi-Le Tran.

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