Nach Brand in Klinik Ermittlungen zur Brandursache dauern an
Noch ist nicht bekannt, weshalb am Freitag ein Feuer im Auricher Krankenhaus ausgebrochen ist. Mehrere Fragen bleiben offen. Für Patienten hat das Feuer nur in Einzelfällen Folgen.
Aurich - Nach dem Feuer, das am Freitagabend, 4. Juli 2025, in der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich ausbrach, können am Dienstag, 8. Juli 2025, noch keine Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe gemacht werden. Wie Polizeisprecherin Nancy Rose auf Nachfrage mitteilte, wird in den nächsten Tagen eine Begehung des Brandortes mit einem Sachverständigen stattfinden. Das sei das typische Vorgehen bei einem solchen Brand. „Ansonsten dauern die Ermittlungen noch an“, so Rose.
Laut Kliniksprecherin Annika Weigelt sind Angaben zur Schadenshöhe noch nicht möglich. „Die speziellen Reinigungsarbeiten auf der kardiologischen Bettenstation sind bereits im Gange und sollen spätestens Ende der kommenden Woche abgeschlossen sein“, so Weigelt. Der Brand war von einem Lagerraum auf dieser Station – der Station 3 – ausgegangen und hatte zu Verrußung der angrenzenden Zimmer geführt. Rund 30 Patienten mussten am Freitag gegen 22.15 Uhr ihre Betten verlassen und wurden auf anderen Stationen untergebracht.
Elektive Eingriffe werden in Einzelfällen verschoben
Dieser Zustand dauert an. „Bedarfsgerecht wird auch das Stationspersonal entsprechend eingesetzt. Für die Zeit, in der Station 3 nicht genutzt werden kann, ist ein temporärer Belegungsplan festgelegt worden, der täglich überprüft und gegebenenfalls modifiziert wird“, so Weigelt. Diese Reorganisation könne dazu führen, dass elektive – also vorher planbare – Eingriffe im Einzelfall verschoben werden. Die Behandlungs- und Untersuchungsräume der Kardiologie seien nicht von den Brandfolgen betroffen, teilte Weigelt mit. Die kardiologische Notfallversorgung sei zudem weiterhin uneingeschränkt einsatzbereit.