Neuestes Konzept  Im Kreis Cloppenburg entsteht der modernste McDonald‘s Deutschlands

Roland Kühn
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Von Roland Kühn
| 30.06.2025 16:19 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
Wird im Spätherbst eröffnet: Das neue McDonald’s-Restaurant in Löningen existiert bislang nur in Projektzeichnungen wie oben. Im Spätherbst wird der neue Standort an den Start gehen. Grafik: McDonald’s/Timme
Wird im Spätherbst eröffnet: Das neue McDonald’s-Restaurant in Löningen existiert bislang nur in Projektzeichnungen wie oben. Im Spätherbst wird der neue Standort an den Start gehen. Grafik: McDonald’s/Timme
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Die weltweit vertretene Schnellrestaurant-Kette setzt in Löningen die neuesten Konzepte um. Betreiber Stefan Timme hat den verkehrsgünstigen Standort in Sichtweite der B 213 bewusst gewählt.

Löningen - Franchisenehmer Stefan Timme ist schon ein wenig stolz: „Hinter der schlichten Bezeichnung IMO 3.0 verbirgt sich der derzeit modernste Gebäudetyp von McDonald’s-Restaurants. Hier in Löningen werden wir deutschlandweit das erste Gebäude dieser Art errichten. Das ist das Modernste, was die McDonald’s-Welt bietet. Das wird schon schick“, verspricht er.

Gerade haben mit dem Ausheben der Baugrube im neuen Gewerbegebiet Alte Heerstraße in Sichtweite zur B213/E233 die Arbeiten am Standort begonnen. Wenn alles gut läuft, so Timme, wird „Ende Oktober der erste Hamburger über die Theke gehen“.

Dach trägt eine Photovoltaik-Anlage

Die Planungen sehen vor, dass in etwa 17 Wochen das neue Gebäude im Stahlbau fertig errichtet ist. Auf dem 6800 Quadratmeter Baugrundstück werden für das Schnellrestaurant etwa 600 Quadratmeter überbaut. Hinzu kommt eine Vielzahl an Parkplätzen, die überdacht werden. Dieses Dach trägt eine Photovoltaik-Anlage – eine Neuerung, die mit dem neuen Gebäudetyp von McDonald‘s eingeführt wird, und versiegelte Flächen einer weiteren Nutzung zuführt. Auch neu: Restaurantgäste können an vier Schnellladesäulen ihr E-Fahrzeug aufladen.

Gerade haben mit dem Ausheben der Baugrube die Arbeiten am neuen McDonald's begonnen. Wenn alles gut läuft, so Betreiber Stefan Timme, wird „Ende Oktober der erste Hamburger über die Theke gehen“. Foto: Kühn
Gerade haben mit dem Ausheben der Baugrube die Arbeiten am neuen McDonald's begonnen. Wenn alles gut läuft, so Betreiber Stefan Timme, wird „Ende Oktober der erste Hamburger über die Theke gehen“. Foto: Kühn

Filiale mit Design Ray

Einen vergleichbaren McDonald’s gibt es in der Region noch nicht. Das Design hebt sich von den bekannten Restaurants ab. „Unser Franchisegeber bezeichnet die Ausgestaltung als Design Ray, benannt nach dem Gründer Ray Kroc“, erklärt Timme. Das Design soll zu einer gesteigerten Aufenthaltsqualität im Restaurant beitragen. Weitere Neuerung: In der Küche werden die Mitarbeiter an gleich vier Linien arbeiten und dort das weltweit bekannte Speisenangebot zubereiten – üblich sind bislang zwei. Auch die Anzahl der Bestellterminals wird erhöht.

Die E-Ladesäulen sieht der erfahrene Systemgastronom als wichtiges Element für ein Mehr an Aufenthaltsqualität. „Was gibt es Besseres, als einen Reisestopp und die Ladezeit des Fahrzeugs dafür zu nutzen, einen Big Mac bei uns zu essen?“, schmunzelt Timme. Er denkt über weitere Aufenthaltsangebote für die Gäste nach. „Das Grundstück ist groß, sodass wir hier einen größeren Kinderspielplatz errichten könnten. Auch ein Auslaufareal für Hunde wäre denkbar. Aber das ist noch nicht abschließend durchdacht.“

Die verkehrsgünstige Lage bewusst gewählt

Die verkehrsgünstige Lage an der viel befahrenen E233 ist bewusst gewählt. Timme setzt mit Blick auf den Kreis der Kundschaft auf ortsansässige Gäste, aber auch auf den Transit- und Schwerlastverkehr, der auf der Bundesstraße zwischen den Niederlanden und Deutschland rollt. Damit die Vorbeifahrenden auf den neuen McDonald’s aufmerksam werden, wird ein 15 Meter hoher Pylon errichtet. Auf die Autofahrer zielt auch der vergrößerte McDrive. Statt wie gewohnt einspurig können die Abholterminals über zwei Spuren angesteuert werden.

Seit mehr als einer Dekade ist Stefan Timme Franchisenehmer von McDonald’s. Nach seiner Rückkehr in die Heimat führt er die Restaurants in Bramsche, Vechta, Holdorf, Meppen und Diepholz. Vater Burkhard betreibt weitere, eigene Standorte in der Region. Seinen Betreibervertrag für Löningen hat Stefan Timme wie üblich auf 20 Jahre abgeschlossen. Nur so seien auch die eigenen Investitionen in Technik und Ausstattung des Gebäudes – „ein deutlich siebenstelliger Betrag“ – zu rechnen. Die Immobilie bleibt in Händen des Franchisegebers.

Derzeit ist der Cloppenburger Timme auf der Suche nach Personal, „gerne auch Quereinsteiger“, für sein neues Restaurant. Der größte Teil der 40 bis 50 Mitarbeiter werde in Vollzeit arbeiten, zusätzlich werden Minijobber gesucht, die dabei helfen, Spitzenzeiten aufzufangen.

Für Mitte November ist eine Eröffnungsparty geplant

Timme, der mit der Ausbildung zum Restaurantleiter und dualem Studium alle Ausbildungsstufen bei McDonald’s durchlaufen hat, betont, dass das öffentliche Bild der Jobs in der Systemgastronomie „recht schief ist. Die Ausbildung besteht aus weit mehr als ‚nur‘ Burger zu drehen. Das Feld der kaufmännischen Tätigkeiten ist groß“.

Für Mitte November ist eine offizielle Eröffnungsparty am Standort Löningen geplant. Über seine Social-Media-Kanäle will der Betreiber dafür auch Plätze verlosen.

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