Nachruf Trauer um Leeraner Tourismus-Chef Kurt Radtke
Der Rheiderländer prägte über mehr als drei Jahrzehnte hinweg maßgeblich den Tourismus in der Region. Am Dienstag ist er nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.
Leer - Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer wurde in ganz Ostfriesland die Nachricht vom Tod von Kurt Radtke aufgenommen. Der Geschäftsführer der Tourismus GmbH „Südliches Ostfriesland“ starb am Dienstag, 17. Juni 2025, nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau.
Der Rheiderländer war eine weit über die Grenzen Ostfrieslands bekannte und allseits beliebte Persönlichkeit. Er prägte über mehr als drei Jahrzehnte hinweg maßgeblich den Tourismus in der Region. Seit 2001 war er bei der Touristik GmbH „Südliches Ostfriesland“ beschäftigt, zunächst als Prokurist, seit 2012 als Geschäftsführer. Neben seiner Funktion als Prokurist war er von der Gründung im Jahr 2005 bis 2014 auch nebenamtlich als Geschäftsführer der Ostfriesland Tourismus GmbH tätig.
Seine touristische Laufbahn begann Radtke bereits in den 1990er Jahren: Von 1994 bis 2001 war Radtke für die Deutsche Fehnroute verantwortlich und hat diese gemeinsam mit der Internationalen Dollard Route (IDR) zu den beiden überregional bekanntesten Radwanderrouten im Bereich „Südliches Ostfriesland“ gemacht und damit wichtige Impulse für den Radtourismus im südlichen Ostfriesland gesetzt.
Ein Mensch mit Herz und Verstand
Geschätzt wurde der Rheiderländer, der mit seiner Familie im Weeneraner Ortsteil Diele lebte, vor allem wegen seiner lockeren, ehrlichen, aber stets sympathischen Art. Bei seinen Mitarbeitern in der Tourismuszentrale in Leer wurde Kurt Radtke als fairer und menschlicher Chef geschätzt, der immer hinter seinen Mitarbeitern stand.
Mit dem Tod von Kurt Radtke verliert Ostfriesland nicht nur einen engagierten Touristiker, sondern auch einen Menschen, der mit Herz und Verstand für seine Heimat wirkte.