Feuerteufel unterwegs?  Brandserie in Rhaudermoor – Polizei hofft auf Hinweise

| | 30.05.2025 13:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren waren am Donnerstag, 29. Mai 2025, um kurz nach Mitternacht schnell vor Ort und konnten den Heckenbrand rasch löschen. Foto: Daniel Grüneke
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren waren am Donnerstag, 29. Mai 2025, um kurz nach Mitternacht schnell vor Ort und konnten den Heckenbrand rasch löschen. Foto: Daniel Grüneke
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Nach dem jüngsten Heckenbrand in der Nacht auf Donnerstag, 29. Mai 2025, waren Tatortermittler der Polizei in Rhaudermoor vor Ort. Die Beamten ermitteln, sie halten sich mit Infos aber bedeckt.

Rhaudermoor/Westrhauderfehn - Eine Brandserie sorgt seit rund zwei Wochen für große Aufregung bei Anwohnern in Rhaudermoor. Alles deutet darauf hin, dass im Bereich des Ostfriesland-Wanderweges, des Bahndamms, des Alrich-Ibelings-Wegs und jetzt auch des Hinrich-Stuart-Wegs ein Feuerteufel unterwegs ist. Offiziell spricht die Polizei allerdings nicht von einem Brandstifter, weil bislang keine konkreten Hinweise dafür vorliegen. Aber bereits nach dem fünften Brand hatte Ina Reuwsaat, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Leer/Emden, auf Anfrage mitgeteilt, dass die Polizei die Ermittlungen aufgenommen hat. „Die räumliche Nähe und die Tatsache, dass die meisten Brände am späten Abend gemeldet wurden, sind schon sehr auffällig. Deshalb prüfen wir, ob es Zusammenhänge zwischen den Bränden gibt“, sagte Reuwsaat bereits am Mittwoch, 28. Mai 2025.

In der Zwischenzeit gab es einen weiteren Heckenbrand - und zwar in der Nacht zum Donnerstag, 29. Mai 2025. Gegen Mitternacht stand am Hinrich-Stuart-Weg in Rhaudermoor eine Hecke auf einer Länge von rund 20 Metern in Flammen. Die Feuerwehren aus Rhaudermoor und Westrhauderfehn konnten den Brand rasch löschen. Allerdings hätten die Flammen bei einer rascheren Ausbreitung auf ein Wohnhaus übergreifen können. Alarmiert worden war in der Nacht auch die Drohnengruppe der Feuerwehr Klostermoor.

Vor Ort waren ebenfalls speziell geschulte Tatortermittler der Polizei. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, teilte Vanessa Lepper, ebenfalls Pressesprecherin der Polizeiinspektion Leer/Emden, an diesem Freitag, 30. Mai 2025, auf Anfrage mit. „Aktuell liegen uns aber keine neuen Erkenntnisse und auch keine neuen Zeugenaussagen vor“, sagte Lepper. Zum weiteren Vorgehen der Beamten, wie die Brandserie aufgeklärt werden soll, machte die Polizeisprecherin keine weiteren Angaben. Schließlich wolle man den Täter nicht vorwarnen. Lepper bittet Zeugen, die im Umfeld der mittlerweile sieben Brände etwas Ungewöhnliches beobachtet haben, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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