Gegen Krieg Zum 170. Mal gibt es in Leer eine Mahnwache für Frieden
Seit Beginn der Ukraine-Krieges gibt es in Leer die Mahnwachen für Frieden. Bei der 170. Auflage ging es unter anderem um das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges.
Leer - 170 Mahnwachen für den Frieden wurden mittlerweile in der Leeraner Innenstadt abgehalten. Viele davon fanden auf dem Denkmalsplatz statt, einige auch beim Zollhaus. An diesem Montag, 5. Mai 2025, war es wieder so weit. Rund 60 Personen trafen sich auf dem Denkmalpatz, um ein Zeichen für weltweiten Frieden und für Solidarität mit der Ukraine zu zeigen.
Pastor i.R. Dr. Martin Heimbucher sprach dieses Mal die persönlichen Worte. Er blickte auf die unterschiedlichen Formen des Weltkriegs-Gedenken am 8. und 9. Mai in West- und Osteuropa und in Russland zurück. So schilderte er, wie es in den Niederlanden, in Deutschland oder in Polen ist. Zu Russland sagte er: „Putin nutzt jetzt den Gendenktag, um Russlands Krieg gegen die Ukraine zu rechtfertigen. Wieder kämpfe man dort gegen ein Nazi-Regime, so verdreht die Propaganda schamlos die Wirklichkeit.“ An die Stelle der Losung „Nie wieder Krieg“ sei die Drohung „Wir können das wiederholen“ getreten.
Die nächste Mahnwache findet am Montag, 12. Mai 2025, um 17 Uhr auf dem Denkmalsplatz statt. Mechthild Tammena und Bruno Schachner halten die Ansprachen. Bernd van Geuns singt mit den Teilnehmenden die Friedenslieder, das Gebet spricht Ingo Brookmann.