Verkehr  Halbseitige Sperrung in Remels – Arbeiten an Brücke

Vera Vogt
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Von Vera Vogt
| 17.04.2025 06:58 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der Verkehr an der Brücke in Remels wird mit einer Ampel geregelt und fließt nur einspurig. Foto: Mimkes
Der Verkehr an der Brücke in Remels wird mit einer Ampel geregelt und fließt nur einspurig. Foto: Mimkes
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In Remels ist die L18 wegen Arbeiten an der Brücke über den Nordgeorgsfehnkanal aktuell halbseitig gesperrt. Wie lange sollen die Arbeiten dauern und was kommt noch?

Remels - Die Landesstraße 18 in Remels ist aktuell halbseitig gesperrt. Grund hierfür sind Brückenarbeiten. „Mitte April beginnen die vorbereitenden Maßnahmen an der Brücke über den Nordgeorgsfehnkanal (Raiffeisenstraße) in Remels“, schreibt dazu die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich. Fußgänger und Radfahrer seien nicht von der Sperrung betroffen und können den Bereich weiter nutzen, heißt es weiter. Wie die Gemeinde Uplengen mitteilt, ist auch der Wohnmobilstellplatz an der Uferstraße wegen der Baustelle gesperrt. „Alternativ steht Ihnen der Wohnmobilstellplatz am Schützenplatz zur Verfügung“, heißt es weiter.

Was ist genau geplant?

Die Brücke soll verbreitert werden, um mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger zu schaffen. Dafür wird auf der Seite neben der Paddel-und-Pedal-Station eine Art Mini-Brücke an die bestehende angebaut. Außerdem soll der Radweg bis zur Einmündung in die Uferstraße verlängert werden.

Bürgermeister Heinz Trauernicht (von links), Bauamtsleiter Hinrich Becker und Frank Buchholz, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, hatten die Raiffeisenbrücke in Uplengen besichtigt. Foto: Heinig/Archiv
Bürgermeister Heinz Trauernicht (von links), Bauamtsleiter Hinrich Becker und Frank Buchholz, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, hatten die Raiffeisenbrücke in Uplengen besichtigt. Foto: Heinig/Archiv

Wann sollen die Brückenarbeiten fertig sein?

Es wird eine Weile dauern. „Voraussichtlich im Laufe des Herbstes soll die Maßnahme fertiggestellt werden“, schreibt die Behörde. Im Vorfeld des Projektes hatte es Verzögerungen gegeben. Eigentlich sollte die Maßnahme schon Ende Dezember 2024 angegangen werden.

Ausschlaggebend für die Verzögerung sei die Tatsache gewesen, „dass wir uns dazu entschieden haben, das Projekt und damit einhergehend die einseitige Verkehrsführung außerhalb des Winters (und möglicher witterungsbedingter Stillstände) umzusetzen“, erklärte Pressesprecher Johannes Booken. Auf diese Weise wolle die Behörde die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering halten.

Einspurig fließt der Verkehr derzeit über die Brücke über den Nordgeorgsfehnkanal. Foto: Mimkes
Einspurig fließt der Verkehr derzeit über die Brücke über den Nordgeorgsfehnkanal. Foto: Mimkes

Welche Maßnahmen sind in Remels noch geplant?

Nach der Brücke soll auch der Radweg hinter der Brücke verbessert werden. Das erklärte Bürgermeister Heinz Trauernicht im Oktober 2024. „Der Radweg hinter der Brücke wird in Richtung Remels immer schlechter“, sagte der Rathauschef. Daher solle dieser neu gepflastert werden. Der Weg werde dann deutlich breiter sein, damit Radfahrer dort in beide Richtungen fahren können.

Diese Kreuzung im Remelser Ortskern wird täglich von vielen Fahrzeugen überquert. Dabei kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Foto: Archiv
Diese Kreuzung im Remelser Ortskern wird täglich von vielen Fahrzeugen überquert. Dabei kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Foto: Archiv

Wegen Arbeiten an der Entwässerung wird es vom 9. bis 16. Mai 2025 an der Kreuzung Ostertorstraße (L14) und Schützenstraße (K10) zu Verkehrs-Behinderungen kommen, wie Uplengen Tourismus über die sozialen Medien mitteilt.

In der ersten Phase (9. Mai, ab 14 Uhr bis 11. Mai, ca. 22 Uhr) sei demnach eine Vollsperrung nötig. Eine Umleitung werde ausgeschildert.

In der zweiten Phase (Sonntag, 12. Mai, ab 22 Uhr bis 16. Mai) werde eine halbseitige Sperrung vorgenommen.

Die Kreuzung selbst steht für 2025 ebenfalls auf dem Zettel. Sie ist vor allem in den Stoßzeiten stark befahren. Auf der Schützenstraße bildet sich häufig ein längerer Rückstau. Durch den starken Verkehr gilt der Knotenpunkt außerdem als Unfallkreuzung in der Gemeinde. Das soll sich durch den Umbau der Kreuzung ändern. Neben einer Ampelanlage sollen neue Gehwege und eine Verkehrsinsel kommen.

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