Köln  Bieterschlacht um Ring bei „Bares für Rares": Rentnerin kann ihr Glück kaum fassen

Sophie Wehmeyer
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Von Sophie Wehmeyer
| 10.04.2025 19:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
„Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel (r.) und Moderator Horst Lichter kamen bei der letzten Sendung aus dem Staunen nicht mehr raus. Foto: ZDF/Sascha Baumann
„Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel (r.) und Moderator Horst Lichter kamen bei der letzten Sendung aus dem Staunen nicht mehr raus. Foto: ZDF/Sascha Baumann
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Mit einer Wunschvorstellung von 11.000 Euro für ihren Ring ist eine Rentnerin in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ zu Gast – doch ihr Diamantring übertrifft alle Erwartungen und sorgt für ein Bietergefecht.

Manchmal ist der wahre Wert eines Gegenstandes nicht sofort erkennbar. So auch bei einem Ring, den eine Rentnerin als unscheinbares Erbstück mit in die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ gebracht hat.

Die Rentnerin, die sich ursprünglich einen Wunschpreis von 11.000 bis 12.000 Euro ausgemalt hatte, wurde durch die hohe Schätzung der „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel überrascht. Der Diamantring, ein 6,5 Karat schwerer Brillant, sorgte für Staunen bei den Experten und Händlern. „Mein Gott im Himmel!“, kommentierte der Moderator der Sendung, Horst Lichter, den Ring. Und auch die Expertin stimmte ein: „Wahnsinn, oder? Vorsicht, dass er dich nicht blendet.“

Rezepa-Zabel stellte einen Schätzwert von 15.000 bis 17.000 Euro auf. „Also allein dieser Solitär, ein einzelner Brillant – ich habe ihn rechnerisch ermittelt auf Höhe und Durchmesser – er wiegt 6,5 Karat“, erklärte die Expertin. Diese Prognose stellte den Ring in ein neues Licht. „Das ist enorm, das ist wirklich enorm“, konnte es Rezepa-Zabel selbst kaum fassen.

Der Ring wurde ursprünglich von der Mutter der Verkäuferin in einem Antiquitätenladen in Australien gekauft, und ihr Mann erwarb ihn später als Geschenk.

Die Auktion des Rings unter den Händlern begann mit einem Gebot von 15.000 Euro und stieg schnell auf 25.000 Euro, als die Händler Wolfgang Pauritsch und Susanne Steiger ihre Gebote gegenseitig in die Höhe trieben. Das Bieter-Duell konnte schließlich Pauritsch für sich entscheiden. Am Ende bekam die Rentnerin die 25.000 Euro für den Ring, was mehr als das Doppelte ihres ursprünglichen Verkaufspreises war.

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